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12/01/2016 03:07 CET | Aktualisiert 18/01/2016 08:09 CET

Carmen Geiss blamiert sich mit megapeinlichem Foto auf Facebook

"Die Geissens" filmen zur Zeit auf der anderen Seite des Atlantik. Nach Miami ist die Millionärs-Familie seit dem 7. Januar nun in Cartagena. Von der Stadt an der Karibikküste Kolumbiens zeigt sich Carmen Geiss sehr begeistert: Es sei "traumhaft" und "einfach toll":

Cartagena ist ein Traum und überhaupt nicht gefährlich!!!Einfach toll!!

Posted by Carmen Geiss on Mittwoch, 6. Januar 2016

Aber nicht alle ihrer Posts kommen gut an. Nachdem die Fernseh-Familie offensichtlich die reiche Seite der Stadt genug ausgekostet hatte, war ihnen anscheinend nach einem Kulissenwechsel. "Heute ging es mal in die Slums in Cartagena !!!", schreibt Carmen Geiss munter auf Facebook.

Heute ging es mal in die Slums in Cartagena !!!

Posted by Carmen Geiss on Sonntag, 10. Januar 2016

Mit pinkem Kleidchen, passendem Hut und einem breiten Lächeln im Gesicht posiert die Kölnerin vor der Kulisse eines kolumbianischen Armenviertels...

... und bringt sogar einen Bewohner dazu, mit auf ihr Bild zu kommen. Immerhin gesteht sie im zu "modisch" zu sein - auch wenn sie darüber sehr verwundert scheint.

Aber modisch ist er!!!

Posted by Carmen Geiss on Samstag, 9. Januar 2016

Was Carmen Geiss dabei nicht bedachte: In schicken Klamotten lachend im Armenviertel posieren, könnte nicht bei allen gut ankommen. Auf Facebook hagelte es Kritik und wilde Beschimpfungen. Die Fotos seien pietät- und geschmacklos, die Millionärin solle sich schämen.

"Ich finde nicht, dass das ein Ort für freudige Selfies ist", merkt eine Serien verhältnismäßig noch vorsichtig an. "Gehirn wohl mal wieder ausgeschaltet", vermutet eine andere. Eine dritte meint: "Wenn ich mich nicht irre nennt man das Katastrophentourismus. So gerne wie ich euch mag, findet ihr das okay? Das Elend der Armen anzuglotzen? Völlig daneben..."

Auch der Auftritt ihres Mannes Robert sorgte für Empörung: Er legte mit seiner Yacht direkt am Hafen des Armenviertels an und ließ seine Frau fotografieren.

"Geht gar nicht. Muss man die Armut der Menschen und euren Reichtum so vorführen?", fragt eine Nutzerin. Andere outen sich aber auch, mindestens genauso oft wie Carmen ihr "Gehirn auszuschalten". "Das einzige was uns das wieder zeigt ist: Warum halten die ihr Land nicht sauber ? Das hat nix mit Armut zu tun!", wettert zum Beispiel jemand. Sieht so aus, als hätte sich jemand freiwillig gemeldet, den kolumbianischen Slums ein Abwassersystem und eine Müllabfuhr zu sponsern...

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So sieht Carmen Geiss nicht mehr aus

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