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07/01/2016 12:57 CET | Aktualisiert 07/01/2016 13:02 CET

Herpes zoster: Was ihr über Gürtelrose wissen müsst

Bei Gürtelrose juckt und brennt die Haut - zudem schmerzt der Ausschlag.
Tharakorn via Getty Images
Bei Gürtelrose juckt und brennt die Haut - zudem schmerzt der Ausschlag.

Quälende Schmerzen, gerötete Haut, rosettenähnlich angeordnete Bläschen. Die Symptome gehören zur Gürtelrose (Herpes zoster). Einer Krankheit, die man nur bekommen kann, wenn man schon einmal Windpocken hatten. Beide Krankheiten gehen auf den selben Virus zurück.

Den das Varizella-Zoster-Virus ist raffiniert: Er ruht nach der Windpocken-Erkrankung in den Nervenwurzeln des Rückenmarks und wartet. Schwächen dann Krankheiten, Stress oder andere Faktoren unser Immunsystem, dann kann das Virus wieder aktiv werden und die Gürtelrose ist ausgesprochen.

Symptome der Gürtelrose

  • Zu Beginn: brennende bis schneidende Schmerzen vor allem am Rumpf-, Hals- oder Schulterbereich.
  • Brennender, juckender Hautausschlag mit Bläschen am ganzen Körper - vor allem am Bauch und am Brustkorb.
  • Nervenschmerzen, wenn der Hautausschlag bereits abgeheilt ist.
  • Selten: Gesichtslähmungen bis hin zu Sehschäden sind möglich, wenn die Gürtelrose am Kopf auftritt.

Begleiterscheinungen

  • Fieber
  • Abgeschlagenheit

In Deutschland erkranken nach Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts jedes Jahr mehr als 400.000 Kassenpatienten an Gürtelrose. Sie ist jedoch weitaus weniger ansteckend als Windpocken. Gegen diese kann man sich auch impfen lassen, jedoch bieten auch diese keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Gürtelrose-Ansteckung. Das berichtet "n24".

Was ist zu tun?

Bei dem ersten Verdacht auf Gürtelrose gilt es zu handeln - und den Hausarzt aufzusuchen. Denn je eher die Therapie beginnt, umso eher kann man die Vieren wieder in den Griff bekommen.

"Behandelt wird eine Gürtelrose zum einen mit sogenannten Virustatika", sagt die Apothekerin Ursula Sellerberg dem Fernsehsender. Diese verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Im Schnitt dauert diese medikamentöse Therapie eine Woche. Die Abheilung der Symptome kann aber bis zu einem Monat in Anspruch nehmen. Jeder zehnte Patient leidet aber auch noch Monate nach dem Virus-Ausbruch an den Schmerzen.

Je nach Symptome kann es ratsam sein, einen Dermatologen, einen Augen- oder Ohrenarzt sowie einen Neurologen aufzusuchen.

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