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05/01/2016 06:23 CET

Neuer Virus: Schockierende Zahl an Babys wird mit Fehlbildung geboren

Die Spätfolgen des Zika-Virusses werden immer deutlicher.
Anest via Getty Images
Die Spätfolgen des Zika-Virusses werden immer deutlicher.

In Brasilien schlagen Behörden momentan Alarm. Der Grund liegt daran, dass dort inzwischen Tausende Babys mit Mikrozephalie geboren werden. Bei Mikrozephalie handelt es sich um eine Fehlbildung des Kopfes. Bei Menschen mit Mikrozephalie bildet sich der Schädel wesentlich kleiner und deformiert aus. Betroffene brauchen oft ihr Leben lang intensive Betreuung.

Die Ursache der Fehlbildung könnte im Zika-Virus liegen

2014 wurden in Brasilien noch 147 Babys mit dieser Fehlentwicklung geboren. 2015 stieg die Zahl auf über 2400 an, so berichtete die Washington Post. Die Situation wurde so bedenklich, dass örtliche Beamte Frauen dazu raten, nicht schwanger zu werden. Besonders im nordöstlichen Teil des Landes ist Mikrozephalie besonders verbreitet.

Ärzte haben den Verdacht, dass die Ursache auf den Zika-Virus zurückzuführen ist, der durch Moskitos übertragen wird. Das warme Klima in Brasilien liefert dabei leider perfekte Bedingungen für Moskitos.

Die Gefahr des Virus wird immer deutlicher

Der Erreger wurde vor über 70 Jahren bei Affen in Afrika entdeckt und inzwischen hat er sich über Süd- und Mittelamerika verbreitet. Bisher wurde der Zika-Virus als harmlos eingeschätzt. Im vergangenen Jahr wurde jedoch deutlich, wie verehrend die Spätfolgen sein können. Dazu zählen neurologische Behinderungen und eine Ansteckung kann sogar zum Tod führen.

Wissenschaftler vermuten, dass die komplexen Auswirkungen des Klimawandels ausschlaggebend für die Verbreitung des Virus sein könnten.

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