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04/01/2016 12:34 CET

Das 6. Massensterben: Diese Aufnahmen der Erde sind schockierend

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Gerade erst ging in Paris aus der Welt-Klima Konferenz ein internationales Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung hervor. Forscher haben Alarm geschlagen, dass wir durch die Erderwärmung, Gletscherschmelze und Ozonschichtzerstörung eine Erdkatastrophe hervorrufen, wenn wir nichts ändern.

Diese Darstellung zeigt die fünf größten Massenaussterben, die bisher in der Erdgeschichte stattgefunden haben. Eine beängstigende Warnung für die Zukunft. Das nächste Massensterben könnte der Mensch verursachen - durch die großflächige Artenausrottung.

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1. 443 Millionen Jahre v. Chr.: Ordovizium

50 Prozent aller Arten starben aus. Man vermutet den Grund in dem Aufkommen an Landpflanzen, welche aufgrund ihrer Fäulnis Kohlendioxid produzierten. Das beeinflusste die Atmosphäre und senkte die globalen Temperaturen um 5°C.

2. 374 Millionen Jahre v. Chr.: Devon

Dieses Ereignis rottete erneut die Hälfte aller existierenden Arten aus. Vor allem betroffen waren diesmal Fische und Korallen, was zu einer Minimierung der Korallenriffe führte. Wissenschaftlern zufolge soll auch der Sauerstoffgehalt im Ozean gesunken sein, so dass nur anpassungsfähige Meerestiere überleben konnten.

3. 252 Millionen Jahre v. Chr.: Perm-Trias-Grenze

Dem Perm-Massensterben ist wohl der größte Artenverlust zuzurechnen: Knapp 95 Prozent aller Meeresbewohner und zwei Drittel aller Landbewohner starben an der bislang noch ungeklärten Ursache. Forschern zufolge soll der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre und damit einhergehend auch das Klima um 5 °C gestiegen sein. Der erhöhte Kohlenstoffdioxid-Gehalt führte auch zu einer Übersäuerung der Ozeane, was den Meeresbewohnern zum Verhängnis wurde.

4. 200 Millionen Jahre v. Chr.: Ende der Trias:

Gewaltige Vulkanausbrüche und die einhergehende großflächige Magmafreisetzung rotteten fast alle Landwirbeltiere aus und führten zum Aussterben von bis zu 80 Prozent aller damals existierenden Arten.

5. 65 Millionen Jahre v. Chr.: Kreide Tertiär Zeit (Übergang zur Erdneuzeit)

Die Ursache dieses Massenaussterbens soll ein Meteoriteneinschlag sein, der rund 50 Prozent aller Arten ausgelöscht hat. Darunter auch die Dinosaurier.

Die gute Nachricht: Nach jeder Katastrophe hat sich das Leben wieder auf der Erde ausgebreitet. Nur vielleicht irgendwann einmal ohne das Tier, das sich Mensch nennt.

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