POLITIK
03/01/2016 13:59 CET | Aktualisiert 03/01/2016 16:42 CET

Comeback des Rambo aus Athen: Varoufakis startet Anfang Februar in Berlin eine neue Bewegung

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Eine Zeitlang war er von der politischen Bühne verschwunden - jetzt scheint das Comeback von Yanis Varoufakis wieder näherzurücken. Schon im kommenden Monat will er laut einem Zeitungsbericht eine neue Bewegung starten - und zwar in Berlin.

Das Projekt solle "Democracy in Europe Movement 2025" heißen, berichtet die sozialistische Tageszeitung "Neues Deutschland". Im Berliner Theater Volksbühne wolle der ehemalige griechische Finanzminister gemeinsam mit Gleichgesinnten Ideen präsentieren, "wie man Europa demokratisieren und dessen schleichende Fragmentierung stoppen kann".

Auf der Homepage der Volksbühne heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung: "Wenn uns 2015 etwas gelehrt hat, dann, dass Europa in Schwierigkeiten steckt und dass dessen Schicksal nicht denen überlassen werden darf, die gleichermaßen undemokratisch wie wirkungslos marode Institutionen leiten." Das Theater werde zum Schauplatz der "erstmaligen Vorstellung der pan-europäischen Bewegung DiEM 25, die mit einem einfachen und radikalen Ziel antritt: Europa zu demokratisieren".

Zu den Ideen, die vorgestellt werden sollen, ist bisher noch nichts bekannt. Moderieren wird die Veranstaltung laut der Ankündigung der kroatische Philosoph und Autor Srećko Horvat. Er gilt als eine zentrale Figur der neuen Linken Kroatiens und der Balkanländer.

Das könnte für den Selbstdarsteller Varoufakis das lang ersehnte Comeback bedeuten. Der Ökonom hatte sich als griechischer Finanzminister unter Premier Alexis Tsipras gegen die harten Sparauflagen der Gläubiger aus den übrigen EU-Ländern gewehrt und war im Juli 2015 von seinem Amt zurückgetreten.

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