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02/01/2016 04:19 CET | Aktualisiert 02/01/2017 06:12 CET

Nach Helene Fischers Tatort-Debüt: Die Zuschauer stellen sich vor allem eine Frage

Als eiskalte Killerin Leyla gab Helene Fischer neben Til Schweiger in "Der große Schmerz" am Neujahrsabend ihr "Tatort"-Debüt. Den meisten Zuschauern stellte sich dabei wohl vor allem eine Frage: Hat die blonde Schlagersängerin wirklich so erstaunlich tiefgrüne Augen?

Helene Fischer spielte die Killerin Leyla. Vor allem stachen dabei ihre extrem grünen Augen heraus, die im Film als Merkmal bei der Suche nach ihr genannt werden. Auch im echten Leben hat der Schlager-Star auffallend smaragdgrüne Augen. So extrem wie im Film allerdings nicht.

Ob die Macher dank Tricktechnik oder mit Kontaktlinsen nachgeholfen haben, ist bislang noch nicht bekannt. Übrigens: Den russischen Dialekt musste Fischer wahrscheinlich nicht sonderlich üben. Sie wurde als Jelena Petrowna Fischer in Krasnojarsk in der ehemaligen Sowjetunion geboren und siedelte erst im Alter von vier Jahren nach Deutschland über.

Hier sind noch drei weitere Fragen zum Helene-Fischer-"Tatort":

1. Woher kenne ich diesen russischen Mafia-Typen?

Til Schweiger steht im Finale dem kantigen Russen Aleksej Brotzki gegenüber. Viele Zuschauer dachten sich bereits während des Films: Den Typen kenn ich doch irgendwoher. Wir helfen auf die Sprünge: Der Darsteller ist niemand Geringeres als Sascha Reimann (42). Es klingelt immer noch nicht? Vielleicht sagt ihnen aber Ferris MC oder Ferris Hilton etwas. Unter diesen Künstlernamen machte sich der Neuwieder in der Hip-Hop-Szene einen Namen. Er ist außerdem festes Mitglied von Deichkind. Bereits 2012 war Reimann in der Bremer "Tatort"-Episode "Hochzeitsnacht" zu sehen.

2. Gibt es in Landshut überhaupt ein Gefängnis?

Firat Astan soll in der "Der große Schmerz" von einem Hamburger Gefängnis nach Bayern verlegt werden, genauer gesagt in die JVA Landshut. In der niederbayerischen Stadt gibt es tatsächlich eine Justizvollzugsanstalt, in der insgesamt 515 mögliche Insassen Platz finden - nur in der Realität würde ein Verbrecher vom Kaliber Astan wohl kaum dort untergebracht werden.

Als "Gefängnis für die wirklich schweren Jungs" gilt in Bayern allerdings die Haftanstalt in Straubing, in der Kapitalverbrecher mit einer Freiheitsstrafe ab sechs Jahren untergebracht werden. Landshut darf überdies nicht mit der wesentlich bekannteren JVA Landsberg verwechselt werden. In der knapp 130 Kilometer entfernten Stadt am Lech musste auch Uli Hoeneß den ersten Teil seiner Strafe absitzen.

3. Ist das die erste Doppelfolge in der "Tatort"-Geschichte?

Nein, die erste echte Doppelfolge wurde am 8. und 9. April 2012 ausgestrahlt und war eine Gemeinschaftsproduktion des WDR und MDR. Damals ermittelten die Duos Saalfeld und Keppler aus Leipzig (Simone Thomalla und Martin Wuttke) gemeinsam mit Ballauf und Schenk aus Köln (Klaus Behrendt und Dietmar Bär).

Anschließend folgte im Dezember des gleichen Jahres eine Doppelfolge des NDR mit Ermittlerin Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler. Nicht zu verwechseln zu diesen echten Doppelfolgen sind Fortsetzungsepisoden wie zum Beispiel "Borowski und der stille Gast" und "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes".

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