POLITIK
02/01/2016 16:25 CET | Aktualisiert 02/01/2016 17:17 CET

Immer mehr Nordafrikaner wollen nach Europa

RanieriMeloni via Getty Images
Flüchtlingsboot aus Algerien. Foto: Getty.

Kommen bald noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland? Darauf deuten zumindest Äußerungen der griechischen Regierung hin. Die dortigen Behörden machen neben den Kriegsflüchtlingen aus Staaten wie Syrien oder dem Irak immer mehr Migranten aus Marokko und Algerien aus.

"Wir haben ein neues Phänomen: Marokkaner und Algerier kommen in großer Zahl", sagte der für Migration zuständige griechische Vizeminister Ioannis Mouzalas der Athener Zeitung "Eleftheros Typos". Sie setzten aus der Türkei über.

Diese Menschen müssten unbedingt in ihre Heimat zurückgeschickt werden, damit nicht noch mehr Migranten über die Türkei nach Europa kommen, forderte Mouzalas. Insgesamt kämen trotz schlechten Wetters täglich aus der Türkei mehr als 4000 Migranten und Flüchtlinge nach Griechenland.

Kritik, Griechenland könne seine Grenzen nicht kontrollieren, wies Mouzalas zurück. "Landgrenzen kann man wunderbar kontrollieren. Im Meer, wenn ein Boot sinkt, hat man keine andere Wahl, als die Menschen zu retten", sagte Mouzalas der Zeitung weiter. Die Türkei unternehme zu wenig, um die Menschen zu stoppen.

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