LIFE
02/01/2016 05:12 CET | Aktualisiert 02/01/2016 05:15 CET

Der Grund, warum sich die Augenfarbe von Babys verändert

Der Grund, warum sich die Augenfarbe von Babys verändert
Utah-based Photographer Ryan Houston via Getty Images
Der Grund, warum sich die Augenfarbe von Babys verändert

In westlichen Ländern werden die meisten Babys mit blauen Augen geboren. Doch im Erwachsenenalter hat nur noch einer von fünf Menschen diese Augenfarbe.

Ein paar Monate, nachdem ein Baby zur Welt gekommen ist, kann seine Augenfarbe sich ändern. Aber warum?

Farbzellen, die rund um die Pupille sitzen, bestimmen die Augenfarbe. Sie produzieren das Pigment Melanin, das Einfluss auf unsere Haut-, Haar- und Augenfarbe hat. Erst im Laufe des ersten Lebensjahres entwickelt sich die Melanin-Produktion vollständig.

Bei der Geburt und in den ersten Lebensmonaten haben Babys vergleichsweise wenig Melanin im Körper. Daher haben sie blaue Augen. Dann entscheiden die Gene darüber, wie viel Melanin gebildet wird und damit, welche Augenfarbe das Kind haben wird.

Bleibt der Melanin-Spiegel niedrig, behält das Baby seine blauen Augen. Bei einem hohen Melanin-Wert verändert sich die Augenfarbe zu dunkelbraun. Und bei einem mittleren Wert entstehen grüne oder hellbraune Augen.

Hat ein Baby beispielsweise braune Sprenkel in seinen blauen Augen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass seine Augenfarbe sich ändern wird.

In der Regel geschieht der Farbwechsel in den ersten sechs Lebensmonaten. Doch auch im Alter von drei Jahren ist er noch möglich.

Die meisten Babys mit afrikanischen, hispanischen oder asiatischen Wurzeln kommen mit dunklen Augen zur Welt, die nicht die Farbe wechseln.


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