LIFESTYLE
30/12/2015 10:53 CET | Aktualisiert 30/12/2015 14:42 CET

Silvester-Klassiker: Von Champagner bis Fondue

Barry Gnyp via Getty Images
Das sind die Klassiker beim Silvesterfeiern.

Das neue Jahr beginnt wie das alte - denn es gibt einfach ein paar Silvester-Klassiker, die sein müssen. Essen, Party, Spiele. Wir haben so manche Tradition lieb gewonnen und feiern sie wie zuvor schon unsere Eltern. Ist das schlimm? Nein. Denn manche Bräuche sind einfach dazu da, sie zu genießen. Diese neun Jahreswechsel-Klassiker machen den 31.12. so, wie er sein sollte.

Fondue essen. Die Geschichte der Delikatesse aus geschmolzenem Käse ist jahrhundertealt. Ob nun Schweizer oder Franzosen die Urheber waren, wird sich wohl nie eindeutig klären lassen. "Fondue" bedeutet zu deutsch übrigens "geschmolzen".

Champagner trinken. Das französische Weinanbaugebiet Champagne produziert jährlich fast 340 Millionen Flaschen und macht damit 4,5 Milliarden Euro Umsatz. Eine Flasche Sekt tut's aber auch.

"Dinner for one" schauen. Der Sketch mit Freddie Frinton und May Warden über Miss Sophies 90. Geburtstag läuft Silvester in allen Dritten Programmen der ARD. "Same procedure as every year".

Neujahrsansprache sehen. Seit 1970 hält sie der Bundeskanzler, der Bundespräsident spricht zu Weihnachten. Von 1949 bis 1969 war es umgekehrt. Als Erster sprach 1949 Bundespräsident Theodor Heuss.

Bleigießen. Das ist ein beliebter Brauch, um die Zukunft vorherzusagen. Da Blei jedoch hochgiftig ist, sollte lieber ungefährliches Zinn gegossen werden. Es schmilzt leicht und lässt sich gut bearbeiten.

We finally did the #Bleigießen! Jen's is an insect, mine is a dragon! #newyear @kneisje

Ein von Lisa Stoenner (@lisastoenner) gepostetes Foto am


Feuerzangenbowle zubereiten. Verbreitet war sie angeblich schon im antiken Rom. Über einem auf Feuer stehenden Topf wird mit Rum getränkter Zucker über gewürztem Wein abgebrannt. Der gleichnamige Filmklassiker mit Heinz Rühmann von 1944 ist unvergessen.

Neujahrskonzert hören. Im traditionsreichen Musikverein der österreichischen Hauptstadt Wien geben die Wiener Philharmoniker alljährlich das wohl bekannteste Neujahrskonzert der Welt.

"Guten Rutsch" wünschen. Doch Achtung! Mit Glatteis oder Schneematsch hat der klassische Silvesterwunsch nichts zu tun. Manche Forscher führen ihn auf das jüdische Fest "Rosch Haschana" zurück. Andere verweisen auf seine Verwendung als Synonym für "Gute Reise".

Feuerwerk abbrennen. Böllern in der Neujahrsnacht hat Tradition: Schon die Germanen wollten böse Geister mit Licht und Lärm vertreiben. Die Kampagne "Brot statt Böller" mahnt allerdings, zu Silvester auch an die zu denken, die nichts zu feiern haben. Sollte man sich für das Abbrennen entscheiden, dann sollte man auf geprüfte Ware zurückgreifen. Der Sicherheit zuliebe:

Silvester-Feuerwerk: Experiment zeigt: So gefährlich sind illegale Böller

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