POLITIK
31/12/2015 00:38 CET | Aktualisiert 31/12/2015 04:47 CET

Nach Terror-Warnung: Sex-Skandal bei der belgischen Polizei

Ein Sex-Skandal erschüttert Brüssels Polizei
AP
Ein Sex-Skandal erschüttert Brüssels Polizei

Bei der belgischen Polizei gibt es zurzeit nur ein Gesprächsthema. Während Brüssel sich in der höchsten Terrorwarnstufe befand, sollen zwei Polizistinnen in der Polizeistation Ganshoren Gruppensex mit acht Soldaten gehabt haben. Das berichtet die belgische Zeitung "La Dernière Heure".

Soviel ist sicher. Nach den Anschlägen von Paris wurde in Brüssel die Terrorwarnstufe 4 ausgerufen. Vom 21. bis zum 26. November fuhren in keine U-Bahnen und Schulen blieben geschlossen.

Dabei wurde auch das Militär eingesetzt. Daher wurden in der Polizeistation Ganshoren 20 Soldaten stationiert, die dort auch schlafen sollten. Die Station liegt im Polizeibezirk Brüssel-West, in dem auch der berüchtigte Stadtteil Molenbeek liegt. Dort haben mindestens zwei der Attentäter von Paris gewohnt.

Daher wurde ein Stockwerk der Station in einen Schlafraum verwandelt. In dem sollten die Ardennenjäger nach Ende ihrer Dienstzeit um 22 Uhr schlafen. Die Soldaten hielten sich zwei Wochen in der Station auf. Mehrere Polizisten aus Ganshoren sollen ausgesagt haben, dass ihre weibliche Kollegen bei der Ankunft der Soldaten "heiß und verrückt" geworden seien.

Eines Abends geschah es. Angeblich sollen zwei Polizistinnen nach Dienstschluss Sex mit insgesamt acht der 20 Soldaten gehabt haben. Ein Vorgesetzter habe die entdeckt. Die Polizei hat eine interne Untersuchung der Vorfälle gestartet. Bestätigen könne er sie aber bislang nicht, sagte Sprecher Johan Berckmans der Tageszeitung "Standaard".

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