POLITIK
29/12/2015 09:31 CET

Diese Illustration zeigt, was sich in Städten dringend ändern muss

Sweden, Goteborg, Street view
Daniel Hogberg via Getty Images
Sweden, Goteborg, Street view

Der Raum in Städten ist stark begrenzt. Denn: Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen. Somit wird zunehmend Wohn- und Lebensraum benötigt. Umso absurder ist, wie wir diesen begrenzten Raum in der Realität nutzen.

Eine Illustration des schwedischen Künstlers Karl Jig führt vor Augen, wem die Stadt wirklich gehört: Nicht den Menschen, sondern vor allem den Autos. Indem er Straßen durch Krater ersetzt, macht er deutlich, wie wenig Raum tatsächlich den Städtern bleibt:

illustration

Dass der Nutzen dieser Raumeinteilung zweifelhaft ist, beweist auch ein Projekt des Fotografen Jon Geeting. Auf seinem Blog "This Old City" zeigt er Fotos der Straßen Philadelphias nach einem Schneesturm. Dort wird deutlich, dass die Autos gar nicht den ganzen Raum nutzen, der ihnen gegeben wird:

this old city

Beide Kunstprojekte werfen ernsthafte Fragen auf. Nutzen wir unsere urbanen Räume richtig? Brauchen wir wirklich so viel Raum für Autos? Und was macht das mit unserer Gesellschaft?

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