ENTERTAINMENT
29/12/2015 04:22 CET | Aktualisiert 29/12/2016 06:12 CET

Mit dieser bizarren neuen Strategie verteidigt sich Bill Cosby

Bill Cosby wehrt sich gegen Vergewaltigungs-Vorwürfe.
Todd Williamson/Invision/AP
Bill Cosby wehrt sich gegen Vergewaltigungs-Vorwürfe.

Bill Cosby (78, "Die Cosby Show") hat im Streit um Vergewaltigungsvorwürfe gegen seine Person offenbar eine neue Verteidigungsstrategie ersonnen: Wie "Radar Online" berichtet, beruft sich der TV-Komiker in Gerichtsdokumenten angeblich neuerdings auf eine schwere Augenkrankheit, die ihn "rechtlich und funktionell blind" mache. Ein von dem Portal befragter Experte vermutet, Cosbys Anwälte wollten auf diesem Wege beweisen, dass ihr Mandant nicht in der Lage gewesen sei, die ihm vorgeworfenen Taten zu begehen.

Konkret beziehen sich die betreffenden Unterlagen auf den Fall Beverly Johnson (63). Das ehemalige Model wirft Cosby vor, es in den 1980ern unter Drogen gesetzt zu haben, um sich anschließend mit sexuellen Hintergedanken zu nähern. Von einem tatsächlich vollzogenen sexuellem Missbrauch ist zwar nicht die Rede - doch zahlreiche andere Frauen werfen Cosby genau das vor. Mittlerweile haben sich mehr als 50 mutmaßliche Opfer zu Wort gemeldet.

Welchen Vorwürfen Bill Cosby gegenübersteht, sehen Sie hier im Video

Insgesamt reichen die Vorwürfe bis in die 1960er zurück und umfassen somit einen Zeitraum von über 40 Jahren. Zuletzt war Cosby selbst in die Offensive gegangen und hatte sieben mutmaßliche Opfer verklagt. Der Entertainer behauptet, die Frauen hätte ihre Geschichten frei erfunden, um an Geld zu kommen.

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