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28/12/2015 12:02 CET | Aktualisiert 28/12/2015 12:02 CET

Stromausfall in Oberstorf: Auftakt der Vierschanzentournee ist in Gefahr

Stanko Gruden/Agence Zoom/Getty Images
Simon Ammann auf der Schanze in Oberstdorf.

Blackout in Oberstdorf! Der Auftakt der 64. Vierschanzentournee ist stark gefährdet. Nicht wegen Schneemangels, sondern wegen eines Stromausfalls, der "Focus Online" zufolge wohl die gesamte Stadt betrifft. Dieser macht sich an verschiedenen Punkten im Schanzenbereich bemerkbar:

  • Der Aufzug für die Springer ist außer Betrieb. Das Training am Montag wurde deshalb unterbrochen.


    Einstweilen wurden die Springer mit Autos aus dem Auslauf wieder hoch zur Schanze gefahren, wie "Focus Online" berichtet.

  • Das Kühlsystem auf der Schanze funktioniert nicht mehr. Und das ist wichtig. Aufgrund der milden Temperaturen schmilzt die Anlaufspur ohne Kühlung.
  • Das Fluchtlicht ist "Focus Online" zufolge ebenfalls betroffen. Doch ohne Licht ist an den kurzen Wintertagen das Qualifikationsspringen in Oberstdorf eigentlich unmöglich.

Die Konsequenz? Die Qualifikation, die um 17.15 Uhr starten sollte, stand bis kurz vor 17 Uhr auf der Kippe.

Dann die gute Nachricht: Die Jury setzte zunächst den abgebrochenen ersten Trainingsdurchgang für 17.15 Uhr neu an, danach soll die Qualifikation stattfinden. Der zweite Probedurchgang wurde gestrichen. Weil durch den Stromausfall auch der Aufzug für die Springer außer Betrieb ist, sollen die Athleten in Kleinbussen zum Schanzenturm transportiert werden.

Schon im Vorjahr war der Auftakt der Vierschanzentournee nicht planmäßig über die Bühne gegangen. Damals führte ein Schnee-Chaos zum Abbruch des ersten Wettbewerbes, der einen Tag später nachgeholt wurde.

Mit dpa-Material

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