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28/12/2015 12:46 CET

Erschreckende Erkenntnisse: Diese Kinder leiden am häufigsten an psychischen Erkrankungen

Eine neue Studie kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.
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Eine neue Studie kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.

Die Leidtragenden einer Trennung sind oft die Kinder. Sie müssen damit klar kommen, dass sie plötzlich nicht mehr mit beiden Elternteilen zusammen leben. Tragen die Eltern den Scheidungskrieg auf Kosten der Kinder aus, so ist das Disaster komplett. Neue Zahlen belegen, wie wichtig ein stabiles und harmonisches Umfeld für Kinder ist.

Kinder aus Problemfamilien sind deutlich anfälliger für psychische Krankheiten. Das fand eine neue Studie des University College London heraus. Berücksichtigt wurden 10,448 der 11-Jährigen Kinder aus Großbritannien.

Die erschreckenden Ergebnisse:

6,6 Prozent der Kinder, die mit leiblichen Eltern aufwuchsen, waren von psychischen Krankheiten betroffen.

Bei alleinerziehenden Eltern waren es 15 Prozent.

Einen Spitzenwert erreichten die Kinder aus Stieffamilien: 18 Prozent.

Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität seien dabei die häufigsten Probleme, erklärt Norman Wells vom Family Educarion Trust. Es sei besorgniserregend, dass immer mehr Kinder ohne beide Elternteile aufwachsen.

Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Experten vermuten, dass es mit dem Stress einer Trennung für das Kind und finanziellen Unsicherheiten zusammenhängt.

In einem Zeitalter, das die persönliche Erfüllung auf alle Kosten an erste Stelle setzt, ist diese Studie eine Erinnerung daran, dass unsere persönlichen Entscheidungen einen dauerhaften Einfluss auf andere und besonders auf unsere Kinder haben", erklärt Wells.

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