POLITIK
27/12/2015 15:45 CET | Aktualisiert 27/12/2015 15:47 CET

AfD kommt in Wahlumfrage auf neun Prozent

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Die rechtspopulistische AfD hat in einer Wahlumfrage ein neues Zwischenhoch erreicht: Neun Prozent aller Teilnehmer einer Emnid-Erhebung würden der Partei ihre Stimme geben, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. So stark war die AfD zuletzt Anfang November. Mit dem aktuellen Ergebnis verbesserte sie sich gegenüber dem Wert der Vorwoche um ein Prozent. Für die Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" waren 1.800 Menschen befragt worden.

Auch andere Institute, etwa Infratest dimap, hatten zuletzt hohe Anteile für die populistische Partei ermittelt - dabei waren es kurz vor dem Weihnachtsfest sogar zehn Prozent. Die Werte der anderen Parteien blieben in der aktuellen Befragung weitgehend konstant.

Zur AfD äußerte sich am Sonntag Finanzminister Wolfgang Schäuble. Er mahnte seine Partei, die CDU, in einem Interview mit der "BamS", nicht in den Wettstreit mit der Partei zu treten. Das beste Rezept dafür, dass die AfD auch bei der nächsten Bundestagswahl nicht ins Parlament komme, sei: "Dass wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen", sagte er.

Der durchschnittliche AfD-Wähler liest Maxi und shoppt bei "New Yorker"

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