POLITIK
26/12/2015 10:24 CET | Aktualisiert 26/12/2015 10:26 CET

"Dumpfbacken!": Finanzminister Schäuble rechnet mit der AfD ab

dpa

Wir die AfD zur Gefahr für die CDU? Einige Mitglieder der konservativen Partei scheinen das zu fürchten und mahnen Kanzlerin Angela Merkel schon länger zu einem härten Kurs in der Flüchtlingskrise. Finanzminister Wolfgang Schäuble mahnte seine Partei jetzt aber, nicht in einen Wettstreit mit der rechtspopulistischen AfD einzutreten.

Das beste Rezept dafür, dass die AfD auch bei der nächsten Bundestagswahl nicht ins Parlament komme, sei: "Dass wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen", sagte er der "Bild am Sonntag".

Ähnlich Töne kommen aus der CSU: Auch die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt nannte "gute Politik" als bestes Mittel gegen ein Sammelbecken für Unsichere und Unzufriedene wie in der AfD: "Wir müssen die Sorgen und Bedenken ernst nehmen, die anstehenden Probleme lösen und die Flüchtlingskrise meistern", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Die Deutschen sehen den Flüchtlingszustrom laut einer aktuellen Umfrage mit Skepsis. Nur 16 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Flüchtlingswelle mehr wirtschaftliche Chancen als Probleme bringe, ergab eine repräsentative Befragung des Ipsos-Instituts für den Hamburger Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Kaum mehr Deutsche (20 Prozent) glauben, dass sich das Bild ihres Landes in der Welt durch die Willkommenskultur verbessert.

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