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25/12/2015 14:39 CET | Aktualisiert 25/12/2015 14:42 CET

In Rom regnet's Vogelkot

Man kann es nicht anders sagen: Es ist gerade echt sch... in Rom. Es regnet. Aber nicht Wassertropfen, sondern Vogelkot.

Millionen von Staren haben um die Weihnachtszeit Rom in Beschlag genommen. Am Himmel beeindrucken sie mit kühnen Flugformationen, doch dann lassen sie sich auf den Bäumen, vor allem entlang des Tibers, nieder - um sich zu entleeren.

Das ist eklig. Es gibt unschöne Flecken auf Jacken, Mänteln, und zu lange parkende Autos werden bis zur Unkenntlichkeit eingekleistert.

vogelkot rom

Die Massen an Exkrementen werden aber auch zum Verkehrsproblem. Als es am Donnerstagfrüh ausnahmsweise mal ein paar Tropfen regnete, wurde die Lage kritisch. Entlang des Tibers wurden die eingekoteten Straßen so glitschig, dass ein Abschnitt der Lungotevere-Uferstraßen auf beiden Seiten des Flusses zeitweilig gesperrt werden musste. Ein Verkehrschaos in der Altstadt am letzten Einkaufstag vor Weihnachten war die Folge.

Die Behörden in Rom versuchen seit Wochen recht erfolglos, der Starenplage Herr zu werden. Unter anderem werden Megafone eingesetzt, die Raubvogelschreie imitieren sollen. Echte Raubvögel gibt es kaum, so dass die Stare einen idealen Lebensraum in der diesen Winter auch überdurchschnittlich warmen Stadt finden.

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