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24/12/2015 07:34 CET | Aktualisiert 24/12/2015 09:46 CET

Satire-Magazin "Titanic" provoziert mit diesem fiesen Witz über Helene Fischer

Das Satire-Magazin "Titanic" nimmt sich in seiner neuesten Ausgabe Deutschlands Nationalheiligtum vor. Also: Helene Fischer.

Auf dem Titel hat das Magazin die Sängerin in die Arme von Adolf Hitler retuschiert. "Helene und der Führer: Läuft da was zwischen Deutschlands Lieblingen?" steht auf dem Titel.

Auf der Webseite schreibt "Titanic" mit einem Seitenhieb auf diverse Gerüchte verbreitende Boulevardmagazine: "Recherchiert wird später! TITANIC, das gedruckte People-Blog, macht zum neuen Jahr mit der heißesten Story über die heißesten deutschen Promis auf, verzichtet aber auf naheliegende Pointen ("Atemlos durch die Reichskristallnacht")."

Ist das Satire? Oder schlicht geschmack- und witzlos?

Auf jeden Fall ist es eine Provokation. Eine, die nicht besonders gut gelungen ist.

Denn mehr als vier Stunden nach der Veröffentlichung des Tweets will sich noch immer niemand aufregen. Nur ein User fragt müde: "Ohne Hitler könnt ihr aber nicht auf Titelseiten, oder?"

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Posted by Titanic-Magazin on Thursday, 24 December 2015

Ähnlich verschnarcht sind die Reaktionen auf Facebook. Nur wenige kommentieren überhaupt. Und auch da ist zu lesen, dass die Hitler-Nummer die Fans anödet. Einer schreibt: "Das ist schon hart an der grenze, einen der grössten und beliebtesten deutschen neben so einem verbrecher abzubilden. Aber trotzdem immer schön auf seinen autobahnen fahren, respektlos."

Am ehesten bringt da noch ein Kommentar von User Michael Baumann zum Schmunzeln. Er schreibt in Anspielung auf eine Meldung dieser Woche: "und das mit nur einem Hoden!"


Weihnachtsflop – So macht Helene Fischer ihre Fans tatsächlich atemlos


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