VIDEO
23/12/2015 08:34 CET | Aktualisiert 23/12/2015 11:31 CET

Das ist das unheimlichste und ehrlichste Video über den Islam, das ihr je sehen werdet

Die Pakistanerin Raheel Raza ist Autorin, Anti-Rassismus-Aktivistin und seit Jahrzehnten nicht nur eine entschiedene Kämpferin gegen islamistischen Terrorismus, sondern auch eine der bekanntesten Islamkritikerinnen unserer Zeit.

Jetzt hat sich Raza in dem kanadischen Kurzfilm "By the Numbers: The Untold Story of Muslim Opinions and Demographics" zu Wort gemeldet: In dem knapp fünfzehnminütigen Dokumentarfilm erklärt Raza, der radikale Islam sei ein viel größeres Problem als die Regierungen der Welt wahrhaben wollen.

Hat Islamischer Terror wirklich nichts mit dem Islam zu tun?

Nach jedem Anschlag melden sich Politiker mit den immergleichen Botschaften zu Wort: Islamistischer Terrorismus habe nichts mit dem Islam zu tun. Und Muslime würden diesen Terror voll und ganz ablehnen. So erklärte etwa US-Präsident Barack Obama nach den Anschlägen von Paris 99,9 Prozent der Muslime weltweit würden Terror im Namen der Religion verteufeln.

Raheel Raza widerspricht: Statistiken belegen, dass sehr wohl sehr viel mehr Muslime mit radikalen Gruppierungen wie dem selbsternannten Islamischen Staat, Al-Quida oder Boko Haram sympathisieren würden.

Keine offenen Gespräche über den Islam

"Wir leben in einer Gesellschaft, in der man über alles offen reden kann. Außer über den zunehmenden Anstieg des radikalen, gewalttätigen Islam", sagt Raza. Es sind Worte, die man so oder so ähnlich auch im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hören konnte.

Hatten doch etwa die beiden aktuell aussichtsreichen Kandidaten der konservativen Republikaner, Donald Trump und Ted Cruz, Barack Obama und Hillary Clinton vorgeworfen, nach den Ereignissen von Paris und im kalifornischen San Bernardino kein einziges Mal vom "radikalen islamischen Terror" gesprochen zu haben.

Sind wir alle zu politisch korrekt?

Der immer stärkere Drang nach "politischer Korrektheit" (Donald Trump lässt grüßen), warnt Raza, würde uns daran hindern, wachsam zu sein. Aus Frucht davor, als islamophob oder als Rassist abgestempelt zu werden, hätte sich der Nachbar des "Terrorpaares von San Bernardino" nicht getraut, verdächtige Beobachtungen über die beiden Terroristen an die Behörden weiterzugeben.

Raheel Raza fordert endlich eine offene und ehrliche Diskussion über den radikalen Islam: "Wenn wir weiter über die Ansichten und die Gefahren des radikalen Islam schweigen, laufen wir Gefahr, unsere eigenen Werten wie Glaubensfreiheit, freie Rede und Toleranz aufzugeben. So geht unsere politische Korrektheit auf Kosten von Menschenrechten".

Seit 1989 lebt Raza in Kanada. Für ihre oftmals kontroversen Ansichten zum Islam erhielt sich bereits Morddrohungen. Im September forderte Raza eine striktes Verbot der Vollverschleierung in der kanadischen Öffentlichkeit.

Den kompletten Kurzfilm könnt ihr oben sehen.

Schockierende Aufnahmen: IS-Terroristen reißen Frauen aus den Armen ihrer Familie

Auch auf HuffPost:

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.