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22/12/2015 10:12 CET | Aktualisiert 22/12/2015 10:13 CET

Oracle muss Java-Updates nachbessern

Kentaroo Tryman via Getty Images
Das ändert sich jetzt bei den Java-Updates.

SAP-Konkurrent Oracle muss bei Java nachbessern. Die US-Aufsichtsbehörde FTC hatte nach Ermittlungen angeprangert, dass bei Sicherheits-Updates von Java jeweils nur die aktuellste Version ausgetauscht worden sei. Ältere Varianten seien dabei schlicht ignoriert worden und weiter auf den Geräten der Nutzer geblieben.

Oracle habe den Kunden dadurch ein falsches Gefühl von Sicherheit gegeben, kritisierte die FTC (Federal Trade Commission), die in den USA unter anderem Verbraucherrechte schützen soll.

Seit Montag ist nun das Ergebnis des Vergleichs bekannt: Demnach wird Oracle künftig beim Update-Prozess seine Kunden darauf hinweisen, wenn diese riskante ältere Java-Versionen installiert haben. Zudem will die Firma Usern die Möglichkeit geben, diese alte Version zu deinstallieren.

Außerdem verpflichtete sich der Konzern, Nutzer unter anderem auch online und über soziale Netzwerke auf den Vergleich hinzuweisen.

Java-Schwachstellen sollen in den vergangenen Jahren unter anderem bei Hacker-Angriffen auf Facebook und Twitter ausgenutzt worden sein.

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