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22/12/2015 03:49 CET | Aktualisiert 22/12/2016 06:12 CET

So erfolgreich war Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg"

Die Verfilmung von "Ich bin dann mal weg" startet am Donnerstag in den Kinos.
2015 Warner Bros. Ent. Alle Rechte vorbehalten
Die Verfilmung von "Ich bin dann mal weg" startet am Donnerstag in den Kinos.

Mit "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" hat Hape Kerkeling (51) 2006 eines der erfolgreichsten deutschen Sachbücher vorgelegt. "Ein ganz bewegender, sehr persönlicher Stoff", sagt Filmproduzent Nico Hofmann (56) über Kerkelings Trip zu Fuß zum Grab des heiligen Jakob - über 600 Kilometer durch Spanien bis nach Santiago de Compostela. Die Verfilmung startet am Donnerstag in den Kinos. Ob er an den Erfolg des Buches anknüpfen kann?

Großer Erfolg

Mehr über die Verfilmung von "Ich bin dann mal weg" sehen Sie auf Clipfish

Mehr als fünf Millionen Exemplare wurden von "Ich bin dann mal weg" bereits verkauft. Es stand über 100 Wochen an der Spitze der Bestseller-Liste. Bei Amazon gibt es über das Buch über 1.500 Kundenrezensionen, fast 1100 vergeben die Höchstwertung. Es soll sogar einen "Kerkeling-Effekt" geben - nachdem das Buch erschienen ist, hat die Gruppe der deutschen Pilger auf den spanischen Jakobswegen überdurchschnittlich zugenommen. 2007 las Kerkeling Passagen aus dem Buch vor Publikum - die Veranstaltung wurde von RTL aufgezeichnet und ausgestrahlt. Mittlerweile erschienen auch Ausgaben des Werks auf Holländisch und Englisch.

"Der Film ist wirklich wundervoll!"

"Das Buch hat bei mir vieles angerichtet, da es eine große Ausstrahlung und Kraft besitzt", so Hofmann weiter: "Hape erzählt von innerer Einkehr - und das mit viel Humor. Diese Mischung wird auch als Film funktionieren, weil wir ihm eine eigene Form geben." Kerkeling spielt sich in dem Film nicht selbst, hat aber über den Streifen verlauten lassen: "Der Film ist wirklich wundervoll!" Wenn die Darstellung so gut sei wie im Fall von Devid Striesow, sei das eine "sehr, sehr gespenstische Erfahrung", sagte er in einem Interview zum Film darüber, wie es sei, sich selbst von einem Schauspieler auf der Leinwand

"interpretiert" zu sehen.

Darum geht's im Film

Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation und einem eingebildeten Herzinfarkt wird dem Entertainer Hape (Striesow) in "Ich bin dann mal weg" unmissverständlich klar, dass es so nicht weitergeht. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Steile Aufstiege und Blasen an den Füßen lassen den Nicht-Sportler Hape bald an seiner Aktion zweifeln...