POLITIK
20/12/2015 06:14 CET | Aktualisiert 20/12/2015 10:26 CET

"Klar rassistisch": AfD-Funktionäre attackieren Höcke

Der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke bekommt weiterhin mächtig Gegenwind aus seiner eigenen Partei. Anlass sind aktuelle Äußerungen des Politikers. In einer Rede Ende November zur Asylpolitik hatte der Politiker höchst fragwürdige Rassentheorien angeführt.

Höckes Äußerungen werden intern nicht als "Ausrutscher" gewertet. Das sagte der bayrische Landesvorsitzende Petr Byston jetzt in Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn er solche Sachen verbreiten will, muss er sich eine andere Plattform suchen", fügte er hinzu.

Hamburgs AfD-Fraktionschef Jörn Kruse verlangt zudem "öffentliche Aufruhr". Höcke sei "eindeutig rassistisch" und ein "Wiederholungstäter". Auch Parteivize Alexander Gauland forderte auf, "sich jetzt von Höcke zu distanzieren, um Schaden von der Partei abzuwenden".

Der Druck auf Höcke wird immer größer. Der AfD-Bundesvorstand hatte Höcke am Freitag bereits den Austritt aus der Partei nahegelegt.

Mit Material von dpa

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