LIFE
19/12/2015 08:53 CET | Aktualisiert 19/12/2015 09:24 CET

Notruf einer Fünfjährigen: So ein Gespräch hat der Mitarbeiter noch nie erlebt

Die Mitarbeiter in Notruf-Zentralen erleben viele tragische Momente. Sie müssen ängstliche Menschen beruhigen, sie müssen Ruhe bewahren, wenn andere in Lebensgefahr sind. Doch einen Anruf wie den der fünfjährigen Savannah bekommen sie nicht oft.

Ihr Vater hat Atemprobleme und Schmerzen in der Brust. Weil er deshalb nicht sprechen kann, redet Savannah mit dem Notruf-Mitarbeiter. Sie soll am Telefon bleiben und dafür sorgen, dass ihr Vater wach bleibt.

Was sie sagt, erweicht selbst den krisenfesten Profi am Ende der Leitung. Denn Savannah bewahrt im Chaos Ruhe. Und fängt plötzlich an, von ganz anderen Dingen zu sprechen. Die Unterhaltung der beiden ist wirklich zu niedlich.

Kleine Entwarnung im Voraus: Die Geschichte nimmt ein erfreuliches Ende. Dem Vater geht es gut. Hier ist das absolut reizende Gespräch zwischen Savannah und dem Notruf-Mitarbeiter:

Mitarbeiter: Was ist los?

Savannah: Ähm... mein Vater kann kaum atmen.

Mitarbeiter: Ok, bleib kurz dran, ok?

Savannah: Ok.

Mitarbeiter: Wie alt bist du?

Savannah: Ich bin fünf Jahre alt.

Mitarbeiter: Ok, wie heißt du?

Savannah: Savannah.

Mitarbeiter: Ok, Savannah, bleib dran. Ich hole sie.

Savannah: Ok. Sie müssen wirklich schnell kommen.

Mitarbeiter: Ok, Savannah. Sie sind auf dem Weg. Ist dein Papa noch wach?

Savannah: Ja.

Mitarbeiter: Ok. Ist eure Haustür aufgeschlossen?

Savannah: Äh.... ist unsere Haustür aufgeschlossen? Nein.

Mitarbeiter: Ok, Savannah, kannst du die Haustür für mich aufschließen?

Savannah: Klar.

Mitarbeiter: Ok

Savannah: Ok, ich gehe hin. Keine Angst, Papa!

Mitarbeiter: Kannst du ihn fragen, ob das schon mal passiert ist?

Savannah: Ist das schon mal passiert? Nein, so weit so gut. Er ist noch wach.

Mitarbeiter: Hey, frag ihn, ob er Brustschmerzen hat.

Savannah: Hast du Brustschmerzen? Ja.

Mitarbeiter: Ok.

Savannah: Es ist sein erstes Mal.

Mitarbeiter: Ok. Sie sind bald da, also...

Savannah: Ok. Wir haben Schlafanzüge an. Und ich habe ein Tank Top an. Also... Ich werde mich anziehen müssen.

Mitarbeiter: Ok.

Savannah: Ich weiß nicht, was ich anziehen werde, aber... Er braucht wirklich Sauerstoff, wirklich schnell. Ja, die Tür ist aufgeschlossen.

Mitarbeiter: Ok.

Savannah: Es ist ok, Papa. Ich werde jetzt in mein Zimmer gehen und mich anziehen... ähm...

Mitarbeiter: Savannah, ich will, dass du bei deinem Papa bleibst, ok?

Savannah: Ok... ich habe verstanden. Und... wir haben einen Hund.... er ist wirklich.... ähm... klein.

Mitarbeiter: Also ist er lieb?

Savannah: Er ist lieb.

Mitarbeiter: Ok.

Savannah: Er bellt irgendwie.

Mitarbeiter: Er bellt irgendwie? Das ist kein Problem.

Savannah: Lou, komm schon! Der Krankenwagen ist auf dem Weg. Komm schon, Lou Lou. Komm her.

Mitarbeiter: Ist mit deinem Vater noch alles in Ordnung?

Savannah: Ja.

MItarbeiter: Ok.

Savannah: So weit so gut. Bleib ruhig, Papa.


Emotionaler Clip bewegt das Netz: Ein kleines Mädchen schaut durch ihr Fernrohr - was sie sieht, berührt sie zutiefst

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