LIFESTYLE
18/12/2015 13:11 CET | Aktualisiert 19/12/2015 09:11 CET

Eine Mutter will, dass ihr 15-jähriger Sohn sein Sperma einfriert. 23 Jahre später geschieht das Undenkbare

Mit nur 15 Jahren ließ Alex Powell sein Sperma bei einer Samenbank einfrieren. Zu diesem ungewöhnlichen Schritt drängte ihn damals seine Stiefmutter. Sie wollte, dass Alex sich alle Optionen offen hält.

Denn bei ihm war ein Hodgkin-Lymphom, also einen bösartigen Tumor im Lymphsystem, diagnostiziert worden. Seine Ärzte rieten ihm, sich sofort einer Chemotherapie zu unterziehen.

Bevor er mit der Behandlung anfing, ließ er also sein Sperma einfrieren. Damals war es ihm peinlich. Er konnte schließlich noch nicht wissen, dass diese Entscheidung eines Tages sein Leben verändern würde.

Alex besiegte den Krebs und 2013 heiratete er seine große Liebe Vi. Die beiden wollten eine Familie gründen. Da Alex durch die Chemotherapie zeugungsunfähig geworden war, hatte das Paar nur eine Hoffnung: Alex' vor 23 Jahren eingefrorenes Sperma.

Und tatsächlich, nach mehreren Versuchen und einer langen Fruchtbarkeitsbehandlung, wurde Vi schwanger. Am 17. Juli 2015 kam ihr Sohn Xavier Powell zur Welt. Der kleine Mann ist erst wenige Monate alt, aber er hält schon einen Weltrekord: Er wurde mit dem ältesten Sperma, das je für eine künstliche Befruchtung verwendet wurde, gezeugt.

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Nun wollen Alex und seine Frau mit dieser Methode noch ein zweites Kind bekommen, denn das eingefrorene Sperma ist noch nicht aufgebraucht. Das würde den Rekord seines großen Bruders dann natürlich brechen. Der würde das seinem kleinen Geschwisterchen aber bestimmt nicht übelnehmen.

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