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16/12/2015 10:35 CET | Aktualisiert 16/12/2016 06:12 CET

J.J. Abrams über seine Vergangenheit mit 'Star Wars'

J.J. Abrams erfüllte sich mit der Regie zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" einen Kindheitstraum
Jordan Strauss/Invision/AP
J.J. Abrams erfüllte sich mit der Regie zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" einen Kindheitstraum

Der Regisseur von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" weigert sich strikt seinen Job als Arbeit zu bezeichnen.

"Ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut, als ich gefragt wurde, die Regie bei diesem Film zu übernehmen", verriet J.J. Abrams (49) im Gespräch mit spot on news. "Arbeit ist das nicht, eher die Erfüllung eines Kindheitstraums."

Die Fortsetzung soll die Fans glücklich machen

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Der Über-Regisseur ("Lost"), der mit Filmlegenden wie Steven Spielberg (68) oder Ridley Scott (78) verglichen wird, zögerte jedoch zunächst, diese "Mammutaufgabe zu übernehmen".

Auch, weil "ich ein riesiger 'Star Wars'-Fan war und bin. Ich wollte sichergehen, dass ich einen Film mache, der die Fans happy macht. Das war mir sehr wichtig."

Besonders viel Wert legte er auch darauf, wichtige Elemente aus der Original-Trilogie in den neuen Film zu implementieren.

"Am Anfang haben wir darüber gesprochen, was wir fühlen wollen, wenn wir einen neuen 'Star Wars'-Film sehen", erläuterte Abrams. Die Antwort war, dass die Zuschauer "etwas Bekanntes, aber gleichzeitig auch Neues entdecken können in dem Film, dessen Geschichte Millionen von Fans über Jahrzehnte in Atem gehalten hat", so der 49-Jährige.

Die alten "Star Wars"-Helden kehren zurück

Das Resultat war unter anderem die Rückkehr von altbekannten Gesichtern wie die von Harrison Ford (73) als Han Solo und Carrie Fisher (59) als Leia. Auch die leichten Comedy-Effekte, die George Lucas in die Original-Trilogie eingebaut hatte, habe er unbedingt in seiner Version wiedererkennen wollen.

Abrams ist bekannt dafür, dass er seine Filme und seine TV-Serien meist sehr geheim hält. Fiel es ihm dieses Mal schwer, die Story vom siebten Teil der "Star Wars"-Saga vor der Öffentlichkeit "versteckt" zu halten?

"Nein, ganz im Gegenteil. Ich wusste ja, dass die Fans wissen wollen, was wir mit ihrem Baby machen. Aber generell halte ich mich mit meinen Äußerungen zu den Dreharbeiten zurück, weil ich es mag, die Zuschauer zu überraschen", begründete der Filmemacher seine Verschwiegenheit.

Der schlimmste Tag bei den Dreharbeiten

Einer der wohl schlimmsten Tage bei der Produktion des Films "war der Tag, an dem sich Harrison Ford das Bein brach.

Das war ein echter Schock für uns alle", erzählte Abrams, der in dem Moment merkte, "dass wir auf einmal vor einem riesigen Problem standen, weil wir ohne Han Solo keinen Film machen konnten. Ich muss mich noch heute bei Harrison dafür bedanken, dass er so schnell wieder auf Deck war. Der Mann ist einfach unglaublich", lobte er den Schauspieler.

Und mit welcher Reaktion der Fans rechnet Abrams, wenn der Film endlich in die Kinos kommt? Der "Star-Wars"-Fan ist sich sicher: "Ich hoffe, nein, ich weiß, dass wir mit dem Film nicht enttäuschen werden. Ich bin begeistert von dem Cast, von der Story und von den Aufnahmen. Ich kann es kaum abwarten, dass die Fans den Film endlich zu sehen kriegen."