POLITIK
15/12/2015 11:17 CET | Aktualisiert 15/12/2015 15:05 CET

Bombendrohung: Los Angeles Schulen wegen Droh-Mail aus Deutschland gesperrt

Nach einer Bombendrohung bleiben in Los Angeles heute hunderte Schulen geschlossen
dpa
Nach einer Bombendrohung bleiben in Los Angeles heute hunderte Schulen geschlossen

In der US-Stadt Los Angeles sind alle Schulen wegen Bombendrohung geschlossen worden. Wie unter anderem der Sender NBC Los Angeles berichtet, wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) alle Schüler nach Hause geschickt. Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" soll die Drohung wohl von einer deutschen IP-Adresse in Frankfurt verschickt worden sein.

Schulbehörden in New York sollen eine ähnliche Drohung erhalten haben. Diese taten die Drohung wohl aber als Schwindel ab. Das berichtete die amerikanische Nachrichtenagentur "The Associated Press" noch am gleichen Morgen.

Sowohl die örtliche Polizei, als auch das FBI ermitteln. In Los Angeles wird die Drohung weiterhin ernst genommen. Auf einer Pressekonferenz teilte Ramon Cortines, der leitenden Inspektor der Stadt Los Angeles, nähere Informationen. Die Drohung soll demnach via E-Mail bei einem Mitglied der Schulkommission eingegangen sein.

In der Drohung soll von Rucksäcken und anderen Gegenständen auf Schulgeländen die Rede gewesen sein. Auch Feuerwaffen waren demnach Teil der Drohung. Außerdem soll sie sich nicht auf eine bestimmte Schule, sondern auf mehrere bezogen haben und wird derzeit als "glaubhauft" eingeschätzt. "Nichts ist wichtiger, als die Sicherheit unserer Kinder", fügte er hinzu. Alle Schulen sollen nun durchsucht werden.

Betroffen sind den Berichten nach mehr als 640.000 Kinder vom Kindergartenalter bis zur zwölften Klasse an mehr als 900 Schulen.

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