POLITIK
15/12/2015 00:23 CET | Aktualisiert 15/12/2015 01:59 CET

Klempner bekommt Drohanrufe - weil sein Auto an den IS verkauft wurde

Screenshot CNN

Er konnte seinen Augen nicht trauen. Als der texanische Klempner Mark Oberholzer seinen Pick-Up-Truck mit Firmenlogo auf der Tür verkaufte, dachte er sich nichts Schlimmes. Aber einige Zeit später tauchte das Fahrzeug in einem Internet-Video auf, wie der Sender CNN am Montag berichtete. Auf dem Fahrersitz saß kein Klempner, sondern ein Terrorist des Islamischen Staates.

Auf der Ladefläche war kein Heizungskessel, sondern ein Maschinengewehr montiert. Auf der Fahrertür prangte aber immer noch die Werbung für den Klempner-Service aus Texas City: "Mark-1 Plumbing". Oberholzer erhielt daraufhin mehr als 1000 erboste Anrufe, E-Mails und Briefe, teils mit Todesdrohungen. Grund genug für ihn, vor Gericht zu ziehen. Seine Anwälte wollen eine Million Dollar Schadensersatz von dem Autohändler, der die Werbung auf der Tür nicht entfernt hatte.

Mit Material der dpa

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