ENTERTAINMENT
14/12/2015 04:39 CET | Aktualisiert 14/12/2016 06:12 CET

Jürgen Vogel als zwielichtiger Schlägertyp im "Tatort: LU"

SWR/Alexander Kluge
Jürgen Vogel im "Tatort: LU": Nach 15 Jahren kehrt Lu zurück, um eine offene Rechnung zu begleichen

Jürgen Vogel hat gestern Abend den Ludwigshafener "Tatort" aufgemischt. Er spielte einen zwielichtigen ehemaligen Rotlichtschläger, der die Kommissarin Odenthal ordentlich ins Schwitzen brachte. Jürgen Vogel ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, der schon sehr früh mit der Öffentlichkeit in Verbindung gekommen ist.

Jürgen Vogel wurde vor 47 Jahren in Hamburg geboren, bereits als Kind hatte er kleinere Modelaufträge. Er besuchte einen Tag lang die Schauspielschule in München, um dann 1985 nach Berlin zu ziehen. Dort wohnte er gemeinsam in einer WG mit Richy Müller (60), den "Tatort"-Fans als Kommissar Thorsten Lannert aus Stuttgart kennen. Sein Durchbruch gelang ihm 1992 mit Sönke Wortmanns (56) "Kleine Haie" an der Seite von Kai Wiesinger (49) und Armin Rohde (60, "Nachtschicht"). In der Komödie spielt Vogel einen Tellerwäscher, der aus Versehen an einer Schauspielschule angenommen wird und mit anderen Studenten durch Deutschland trampt.

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Vor 25 Jahren spielte Vogel das erste Mal in einem "Tatort" mit, in den Jahren danach folgten weitere Engagements für die erfolgreiche Krimi-Reihe. Aber auch im Pendant "Polizeiruf: 110" war er in den 90ern zu sehen. Sein letzter "Tatort"-Auftritt war an der Seite der Frankfurter Kommissare Dellwo (Jörg Schüttauf) und Sänger (Andrea Sawatzki) im Jahr 2005. Der Film mit dem Titel "Wo ist Max Gravert?" wurde damals unter anderem für die hervorragende Leistung von Jürgen Vogel gefeiert. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ist Vogel auch als Autor und Produzent tätig.