POLITIK
10/12/2015 13:51 CET | Aktualisiert 10/12/2015 14:43 CET

Trump legt gegen Merkel nach: "Sie hat Deutschland enormen Schaden zugefügt"

Donald Trump poltert wieder
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Donald Trump poltert wieder

Erst gestern echauffierte sich Donald Trump in seiner ihm ganzen eigenen Art über die Kür von Angela Merkel zur Person des Jahres. Auf Twitter pöbelte "The Donald", wie das "Time-Magazine" einer Frau diese Ehre zuteil werden könne, die gerade dabei sei, ihr eigenes Land zu ruinieren.

Obwohl Trump als Favorit für die Auszeichnung des renommierten Magazins galt, landete der republikanische Präsidentschaftsbewerber am Ende nur auf dem dritten Platz - hinter der Bundeskanzlerin und dem selbsternannten Kalifen des Islamischen Staates, Abu Bakr al-Bagdadi. Das war natürlich zu viel für den Mann, der es nach eigener Aussage gewohnt ist, "immer zu gewinnen" und der noch immer felsenfest davon überzeugt ist, dass nur er Amerika zu alter Größe führen kann.

Nun legte Trump noch einmal nach: Im Gespräch mit dem US-Nachrichtenkanal Fox News, dem Haussender der Republikaner, hat der Multimilliardär die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin erneut scharf kritisiert: "Ich glaube, sie haben die Person ausgewählt, die Deutschland wirklich enormen Schaden zugefügt hat", sagte er in Bezug auf die "Time"-Wahl. Wenn Merkel an der Macht bliebe, stehe Deutschland ein "totales Desaster" bevor.

Deutschland trage durch seinen Kurs in der Flüchtlingspolitik Verantwortung für "viele der Probleme", die es aktuell in Europa gebe. "Wir sollten aber Schutzzonen in Syrien schaffen und nicht ganz Europa zerstören". Europa erlebe nun Probleme, die der Kontinent seit "einer Million Jahren" nicht gesehen habe, sagte der aktuelle republikanische Frontrunner im Kampf um die Nachfolge von Barack Obama.

Wenige Wochen vor den ersten parteiinternen Vorwahlen am 1. Februar in Iowa sagen die Umfragen ein spannendes Rennen bei den Republikanern voraus: Während einige Statistiken Donald Trump weiterhin einen soliden Vorsprung vor seinen Rivalen bescheinigen, hat in anderen mittlerweile der texanische Senator Ted Cruz die Führung übernommen. Auch Cruz zählt zum konservativen Flügel der republikanischen Partei.

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