POLITIK
09/12/2015 05:30 CET | Aktualisiert 09/12/2015 17:33 CET

Ein Nazi geht in einen Dönerladen - was dann passiert, sagt alles über Nazis

Dieser NPD-Vorsitzende sieht nicht nur aus wie ein Döner, er isst ihn auch gerne
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Dieser NPD-Vorsitzende sieht nicht nur aus wie ein Döner, er isst ihn auch gerne

Er ist ein absoluter Experte. Experte in Sachen Lächerlichkeit. Das hat Safet Babic, NPD-Kreisvorsitzender in Trier, bereits im August mit viel Hingabe unter Beweis gestellt. Da konnte das Netz dem fleischigen Parteisoldaten zusammen mit drei seiner braunen Gesinnungsgenossen dabei zusehen, wie er gegen Flüchtlinge hetzte. Mit brennender Fackel in der Hand und viel, viel Luft zwischen den Ohren.

Tumbe Ausländerhetze ist also seine Spezialität. Doch wenn es um sein leibliches Wohl geht, kennt Braun-Babic auf einmal keine Grenzen mehr. Hunger ist eben Hunger ist Hunger. Und so kommt es, dass nun ein Foto bei Facebook aufgetaucht ist, das Babic beim geruhsamen Mampfen zeigt. Doch statt Sauerkraut und Würsten, lässt sich Babic offensichtlich einen Döner munden.

Einen Döner! Ein aufmerksamer Gast fotografierte den NPDler und stellte das Foto ins Netz. Und dort amüsieren sich nun viele User prächtig über den prallen Parteisoldaten: „Ausländer raus, Döner rein!“, meinte ein Facebook-User. Ein Anderer freut sich über die Steilvorlagen der NPD: "Diese Partei ist das beste, was der Satire in Deutschland passieren konnte. Danke für alles, liebe NPD!" Und eine weitere Userin postete ein Bild mit dem schönen Spruch: "Islamophobie, das ist bekannt, endet oft hungrig am Dönerstand."

Safet B., die bosnische Abrissbirne mit NPD-eigenen ... leichten Vorbehalten gegenüber fremden Kulturen ... beim Snack...

Posted by Deutscher Comedypreis für die NPD Trier on Monday, 7 December 2015

Dieser Text ist Teil der Reihe "Wie geht es uns?" Ein Jahr lang hat die Politik in Berlin, die Krise in Syrien und der Konflikt mit Moskau die Schlagzeilen beherrscht. Wie aber geht es Ende dieses irren Jahres den Menschen in Deutschland? Wie blicken die Menschen in unserem Land in die Zukunft? Das will die Huffington Post herausfinden - und hat alle Redakteure als Reporter durch das Land geschickt. Sie führen Interviews, besuchen Menschen denen sonst niemand zuhört - und berichten über Menschen, die dabei helfen, die größten Probleme zu lösen.

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