POLITIK
09/12/2015 23:53 CET | Aktualisiert 09/12/2015 23:59 CET

Warum IS-Kämpfer vor Mädchen mehr Angst haben als vor dem Tod

Vor diesen Kämpferinnen haben IS-Kämpfer panische Angst
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Vor diesen Kämpferinnen haben IS-Kämpfer panische Angst

IS-Kämpfer scheinen keine Furcht zu kennen. Gefürchtet sind ihre Sturmangriffe, bei denen sie sich ohne jede Rücksicht auf ihr Leben auf ihre Gegner stürzen. Vollgepumpt mit Amphetaminen setzen sie sich in mit Sprengstoff beladenen Lastwagen, um sich selbst mit ihren Feinden in die Luft zu sprengen. Doch eines lässt sie in Panik davonrennen: Mädchen.

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Genauer gesagt: Bewaffnete Frauen der kurdischen Volksschutzeinheiten YPG. Kämpferinnen aus Frauen-Verbänden der YPG berichten im Interview mit Ben Wedeman von CNN, dass sie beim Kampf gegen den Islamischen Staat einen wichtigen Vorteil gegenüber ihren männlichen Kameraden haben: Die Dschihadisten hätten Angst vor Frauen.

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Kämpferinnen der kurdischen YPG-Einheiten

Das erklärt eine 21-jährige Kommandeurin. Die Kurdin, die sich selbst den Kampfnamen "Tehelden" gegeben hat (kurdisch für "Rache"), war an der Befreiung der Stadt Al-Houl im Nordosten von Syrien durch die YPG beteiligt. "Sie denken, dass sie im Namen des Islam kämpfen", sagt sie. "Sie sind der Ansicht, dass wenn jemand von Daesh von einem Mädchen getötet wird, dann wird er nicht in den Himmel kommen. Sie haben Angst vor Mädchen." Daesh ist die Bezeichnung, die IS-Gegner in Syrien für die Terrormiliz verwenden.

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