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06/12/2015 02:36 CET | Aktualisiert 06/12/2015 02:36 CET

Mehrere Verletzte bei Machetenangriff in Londoner U-Bahn - Polizei spricht von Terrorakt

dpa

In London ist es in der Nacht von Samstag zu Sonntag in London zu einem blutigen Zwischenfall gekommen. Ein Mann ging in einer U-Bahn-Station mit einer Machete auf die Passanten los und verletzte drei Menschen. Wie Scotland Yard am Samstagabend weiter mitteilte, erlitt eines der Opfer schwere Verletzungen.

Der Angreifer sei festgenommen worden. Er habe nach Medienberichten bei seiner Tat gerufen: "Das ist für Syrien". Die Polizei spricht von einem Terrorakt. "Wir behandeln dies als einen terroristischen Zwischenfall", hieß es aus Polizeikreisen. Die Bevölkerung wurde zur Ruhe aufgerufen.

Auf Twitter kursierte ein Video, das eine große Blutlache in einem U-Bahn-Eingang zeigte. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Angriff Samstagabend kurz nach 19 Uhr in der U-Bahn-Station Leytonstone im Londoner Osten. Der Angreifer habe mehrere Menschen bedroht. Darauf griffen Polizeibeamte mit einem Taser ein, überwältigten den Mann und nahmen in fest.

Die Zahl der Opfer hält sich glücklicherweise in Grenzen. Einer der Opfer habe schwere, aber nicht lebensbedrohende Stichwunden erlitten, zwei weitere kamen mit leichten Verletzungen davon, hieß es in der Mitteilung der Polizei weiter. "Die Bedrohung durch den Terrorismus bleibt weiterhin hoch, was bedeutet, dass ein terroristischer Angriffe sehr wahrscheinlich ist", erklärte die Polizei.

In Großbritannien gilt bereits seit längerem erhöhter Terroralarm. Erst erst vor wenigen Tagen hatte die Royal Air Force den Anti-Terror-Kampf verschärft und mit Angriffen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch in Syrien begonnen.

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