WIRTSCHAFT
05/12/2015 04:09 CET | Aktualisiert 05/12/2015 05:46 CET

Air Berlin trifft eine radikale Entscheidung - Kunden bemerken sie beim Check-In

Getty

Air Berlin hat eine Entscheidung getroffen, die viele Passagiere überraschen dürfte. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft schafft die Check-In-Schalter ab, an denen Fluggäste sich am Flughafen ihre Bordkarten selbst ausdrucken können.

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Dieser Schritt scheint zwar gegen den Trend zu gehen, ist aber nur konsequent - aus drei Gründen:

1.Wie das Informationsportal für Luftfahrtnachrichten "Aero Telegraph" berichtet, hätten zu wenige Passagiere die Automaten tatsächlich genutzt. "Wir haben festgestellt, dass die Automaten bei unseren Passagieren einfach nicht so gut ankommen", sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft dem Portal.

2. Indem Air Berlin die Check-In-Automaten abschafft, spart das Unternehmen die Wartungskosten für die Geräte.

3. An vielen Flughäfen fallen zudem Gebühren für die Automaten an. Auch die umgeht die Fluggesellschaft in Zukunft.

Was ändert sich jetzt für die Passagiere? Groß umstellen müssen sich Air-Berlin-Kunden nicht, schließlich kehrt das Unternehmen nur zu dem Verfahren zurück, das es vor Einführung der Check-In-Automaten gab. Neben dem Online-Check-In können Fluggäste ihre Bordkarten künftig wieder direkt am Flughafenschalter holen. Bisher nahm das Personal dort nur das Gepäck entgegen. Bordkarten mussten die Kunden vorher am Automaten selbst ausstellen.

Schon zum Jahresende sollen alle 35 eigenen Check-In-Automaten von Air Berlin verschwinden. Längere Wartezeiten erwartet die Fluggesellschaft dadurch nicht. "Die Mehrheit aller Reisenden checkt inzwischen ohnehin online oder mobil ein", erklärte die Sprecherin weiter gegenüber "Aero Telegraph".

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