LIFESTYLE
04/12/2015 06:50 CET

20 Dinge, die dir niemand über Depressionen sagt

Es gibt inzwischen viele Informationen darüber, was eine Depression ist und warum sie entsteht. Neben psychischen Ursachen wie schlechten Erlebnissen in der Kindheit, spielen auch chemische Stoffe im Gehirn eine Rolle. Wenn Dopamin, Serotonin und Adrenalin in ein Ungleichgewicht geraten, kann eine Depression die Folge sein.

Wissenschaftler haben auch herausgefunden, dass hohe Entzündungswerte im Körper Depressionen begünstigen.

All diese Erkenntnisse sagen aber recht wenig darüber aus, wie es wirklich ist, wenn man unter Depressionen leidet. Wie es sich anfühlt, was es mit einem macht.

depressionen

1. Es ist das Gefühl, unter Wasser zu rennen. Die Beine so schwer, dass du einfach nicht vorwärts kommst.

2. Es ist die Angst, für immer allein zu sein, weil niemand versteht, was du erlebst.

3. Es ist der dringende Wunsch, am Leben teilzuhaben - und die bittere Erkenntnis, dass du nicht einmal aus dem Bett aufstehen kannst.

4. Es sind Stunden voller Sorgen um die Zukunft und die größte ist, dass du gar nicht weißt, ob du eine möchtest.

5. Es ist die Scham, wenn du feststellst, dass du es nicht alleine schaffst.

6. Es ist das Gefühl, ein Geheimnis vor allen Menschen in deinem Leben zu bewahren.

7. Es ist eine allumfassende, lähmende und nervenaufreibende Trägheit.

8. Es ist die Überzeugung, absolut nutzlos zu sein und andere zu belasten.

9. Es ist die völlige Überforderung.

10. Es ist der Wunsch, so zu sein, wie die anderen - und so behandelt zu werden.

11. Es ist die Leere, die durch nichts gefüllt werden kann.

12. Es ist der Frust, wenn andere glauben, man könnte sich zusammenreißen.

13. Es sind Nächte, in denen du wach liegst und gegen die kalte Faust kämpfst, die deine Eingeweide zusammenzieht.

14. Es sind Tränen, die wie aus dem Nichts kommen, die du nicht aufhalten und auch nicht erklären kannst.

15. Es ist der dringende Wunsch, schon am Nachmittag zurück ins Bett zu kriechen - und die bittere Ironie, dass du trotzdem bis drei Uhr morgens wachs liegst.

16. Es sind die guten Tage, an denen die Dunkelheit plötzlich verschwindet.

17. Es ist das Warten darauf, dass sie zurückkehrt. Du weißt, es ist nur eine Frage der Zeit.

18. Es ist das Gefühl, morgens vor dem Kleiderschrank zu stehen. Und sich die Kleidung wie eine Maske überzustreifen.

19. Es ist die Abwesenheit von Hoffnung.

20. Es ist der Konflikt, sich selbst als größten Feind zu haben.

21. Es ist die Angst, dass es nie vorbei sein wird.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Psychische Probleme und Depression: Stress im Mutterleib hat lebenslange Folgen

Hier geht es zurück zur Startseite