POLITIK
02/12/2015 02:40 CET | Aktualisiert 02/12/2015 03:37 CET

Nur jeder dritte "Tornado"-Aufklärungsjet der Bundeswehr ist einsatzfähig

Deutschland will im Kampf gegen die IS-Terroristen mehrere „Tornado“-Aufklärungsflugzeuge nach Syrien schicken und so die anderen Nationen unterstützen, die dort Kampfeinsätze fliegen.

Jetzt allerdings berichtet das Verteidigungsminsterium, dass nur 29 der "Tornados" einsatzbereit seien. Insgesamt hat Luftwaffe 93 "Tornados" angeschafft, 66 sind in Betrieb. Vor einem Jahr waren wenigstens noch 38 Jets für einen Einsatz verfügbar gewesen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte allerdings am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin", das sei kein Problem. Für den Syrien-Einsatz würden nur sechs Flugzeuge gebraucht.

Trotzdem: Der Grund für diese Situation ist peinlich. Denn offenbar fehlen Ersatzteile.

FOL/Wochit

Die "Tornados" sind zwischen 23 und 34 Jahre alt und gelten als Auslaufmodelle. Aber auch beim Nachfolger "Eurofighter" hat sich die Einsatzbereitschaft im Vergleich zum letzten Bericht nicht verbessert, sondern von 57 auf 55 Prozent verschlechtert. Von den besonders anfälligen "Transall"-Transportflugzeugen sind 57 Prozent einsatzbereit. Angestrebt wird eine Einsatzbereitschaft von mindestens 70 Prozent.

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