POLITIK
02/12/2015 08:50 CET | Aktualisiert 03/12/2015 01:49 CET

Mit diesen Satellitenbildern will Russland beweisen, dass Erdogan Öl-Geschäfte mit dem IS macht

Der Streit zwischen Russland und der Türkei droht, zu eskalieren: Angeblich ist die Führungsebene der Türkei in Geschäfte mit dem IS verwickelt. Schlimmer noch: Auch die Familie von Machthaber Recep Tayyip Erdogan sei in diese Geschäfte verwickelt, teilte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoly Antonow mit.

Und so funktioniert das dubiose Geschäft: Laut russischen Angaben gebe es drei Öl-Schmuggelrouten von Syrien in die Türkei. Eine davon ende an der türkischen Mittelmeerküste. Von hier aus werde das Öl laut russischer Angaben in andere Länder weiter transportiert. Zwei weitere Routen sollen nach Batman führen, einer Stadt im Osten der Türkei, nahe der syrischen und der irakischen Grenze.

Als Beweis legt Russland mehrere Satellitenaufnahmen vor. Allerdings wurde bislang weder die Echtheit der Bilder noch ihre Beweiskraft von anderen Seiten analysiert.

Die dubiosen Öl-Geschäfte des IS sind ein enormes Problem für Russland. So lange die radikalen Islamisten auf diesem Weg an Geld kommen, sind sie schwer zu schlagen.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite