WIRTSCHAFT
02/12/2015 06:14 CET | Aktualisiert 26/01/2016 06:51 CET

Sie lebte von Sozialhilfe: So ehrlich spricht Sarah Wiener über ihre Vergangenheit

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Sarah Wiener

Sarah Wiener polarisiert. Mit ihren Äußerungen über vegane Ernährung hat sie es in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen geschafft. Jetzt spricht die TV-Köchin über ihre Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die nicht nur einfach und ruhmvoll war.

Im Gespräch mit der Frauenzeitschrift „Donna“ erzählt Wiener, wie sie als Jugendliche aus einem Mädcheninternat ausgerissen und anschließend bis nach Sizilien getrampt ist: „In Rom schliefen wir unter Brücken, ich besorgte Essen, klauen konnte ich“.

Mit 17 ging die heutige Starköchin nach Berlin. Dort wurde sie schwanger und lebte als alleinerziehende Mutter von Sozialhilfe. Das war eine harte Zeit für sie: „Ich habe mich so geschämt, händeringend einen Job gesucht. Aber: Ich wusste ja nicht, was ich überhaupt konnte.“

Schwerer Weg zur prominenten Köchin

Schließlich entdeckte sie das Kochen für sich. „Weil ich Geld brauchte, schickte mich mein Vater in die Küche, um Salat zu waschen. Das war mein Weg in die Gastronomie.“

Das Kochen stellte sich später als ihr größtes Talent heraus. Heute ist Wiener eine der berühmtesten TV-Köche in Deutschland – obwohl sie keinen Schulabschluss und keine Berufsbildung hat.

Aber trotz erfolgreicher Karriere ist Wiener bis heute noch auf der Suche. „„Auch wenn ich langsam erwachsen werde – ich bin immer mal wieder haltlos“, sagte sie. „Ich verstehe gar nicht, wie man mit 50 sagen kann, man ist angekommen. Wie denn, wo denn?“

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