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02/12/2015 15:27 CET | Aktualisiert 02/12/2015 16:47 CET

CDU-Mann verlässt Partei wegen Merkels Flüchtlingspolitik

dpa

Der ehemalige sächsische Justizminister Steffen Heitmann ist aus der CDU ausgetreten. Das ist erst einmal nichts Besonderes. Aber: Als Grund dafür nennt der CDU-Politiker Merkels Flüchtlingspolitik. In einem Brief an die Kanzlerin teilt er ihr seine Entscheidung mit:

(Der Text geht unter dem Video weiter)

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, hatte Heitmann erklärt, die Kanzlerin sei dafür verantwortlich, dass „täglich tausende Ausländer, überwiegend junge Männer islamischer Religion“ nach Deutschland kämen. Er forderte die Kanzlerin auf, im Sinne ihres Amtseids "Schaden vom deutschen Volk" zu nehmen und für eine Ende des "unkontrollierten Flüchtlingszustroms" zu sorgen.

Heitmann - von Beruf evangelischer Pfarrer - war zwischen 1990 und 2000 Justizminister in Sachsen. 1993 war er kurzzeitig als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten im Gespräch. Nach seinemAustritt aus der Partei wird wohl die Debatte um Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik wieder schärfer werden. Seit Wochen rumort es an der Basis. Sollte die CDU in den Umfragen weiter verlieren, könnte es für die Kanzlerin eng werden.

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