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01/12/2015 12:18 CET | Aktualisiert 01/12/2015 15:56 CET

Ein Verletzter bei mutmaßlichem Anschlag in Istanbul

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Bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag in der türkischen Metropole Istanbul ist ein Mensch leicht verletzt worden. Die Detonation ereignete sich am Dienstag im europäischen Stadtteil Bayrampasa in der Nähe einer Metrostation, wie der Gouverneur Vasit Sahin nach Angaben des Senders CNN Türk sagte.

Türkische Medien berichteten von einer Bombe. Der Gouverneur bestätigte dies zunächst nicht. Die Ursache werde ermittelt, hieß es.

Die Nachrichtenagentur DHA berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, es habe sich um einen selbst gebastelten Sprengsatz gehandelt. Die Online-Zeitung "Radikal" berichtete, die Bombe sei am Straßenrand platziert worden und habe sich mutmaßlich gegen die Einsatzpolizei gerichtet, deren Bus kurz vor der Detonation vorbeifuhr.

Die Straßen in der Umgebung seien abgesperrt und der Metroverkehr auf eine Spur umgeleitet worden. In einem Metrowaggon seien die Scheiben zersprungen und die Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Auf Twitter kursierte währenddessen ein Video, das die Explosion zeigen soll:

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. Im Oktober hatte ein verheerendes Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara rund 100 Menschen in den Tod gerissen. Zuvor hatte es bereits in Suruc an der türkisch-syrischen Grenze einen tödlichen Anschlag gegeben.

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