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01/12/2015 05:35 CET | Aktualisiert 01/12/2016 06:12 CET

Veronica Ferres hat Flüchtlinge in ihrer Villa aufgenommen

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Ferres und Maschmeyer fanden die Erfahrung kostbar.

Im Zuhause von Veronica Ferres (50, "Tsunami - Das Leben danach") und Carsten Maschmeyer (56) ist es seit einigen Wochen voller als sonst: Das Ehepaar hat zwei Flüchtlingsfamilien Unterkunft im eigenen Heim gewährt. Der "Bild"-Zeitung bestätigte Maschmeyer einen entsprechenden Bericht des "Stern". Die Idee dazu sei ihnen gekommen, als direkt neben dem Haus von Ferres in München eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet worden war. "Wir haben gesehen, wie beengt diese Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland leben und mit welchen großen Schwierigkeiten sie konfrontiert sind."

Schließlich sei die Idee entstanden, selbst Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, denn in Maschmeyers Haus in Hannover stünden die Kinderzimmer seit Langem leer, wie der Unternehmer weiter erklärte. Daraufhin teilten sie mit zwei syrischen Familien ihr Heim. Das Ziel war von Beginn an klar: "Wir bieten keinen Ferienaufenthalt oder eine Wohlfühloase", wie Maschmeyer betont. "Wir haben für alle erforderlichen Integrationsmaßnahmen gesorgt." Die Kinder gingen in die Schule, und die Eltern bekämen Umschulungsunterricht. Eines der Kinder, die zehnjährige Alma, bekommt spezielle Betreuung, wie es in dem Bericht weiter heißt.

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"Kostbare" Erfahrung

Eine der Familien hat nach zehn Wochen des Zusammenlebens eine Wohnung gefunden, auch die andere soll bald in die eigenen vier Wände ziehen können. Maschmeyer bezeichnet die Erfahrung, die er und seine Frau gemacht haben, als "unendlich kostbar", eine Ansicht, die Ferres zu teilen scheint. Der Zeitung sagte sie: "Wer selbst gehört und gesehen hat, was diese Flüchtlinge erlebt haben, der wird sehr bescheiden und dankbar für das Leben, das wir Deutsche hier in unserem Land in Sicherheit und mit seinen großartigen Chancen führen dürfen."

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