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01/12/2015 11:27 CET | Aktualisiert 02/12/2015 15:50 CET

23 Bücher aus den letzten fünf Jahren, die jede Frau lesen sollte

HuffPost

Frauen, die Bücher lieben, kennen das Problem: Du willst einfach alles lesen.

Schnell bist du überwältigt von den Bestsellerlisten, denn der Tag hat einfach nicht genügend Stunden, um jedes neue Buch zu lesen. Erstaunliche Memoiren, neue Fortsetzungen, eine erschreckend lange Liste an Lesezeichen im Internet: Es kann stressig sein, zu entscheiden, was du als nächstes lesen sollst.

Wir haben eine Liste an unglaublichen Büchern aus den vergangenen Jahren zusammengestellt, die auf dem Bücherstapel deines Nachtkästchens nicht fehlen dürfen. Diese Bücher von Frauen sind nur eine Auswahl unglaublicher Titel, die kürzlich veröffentlicht wurden. Wäre die Liste vollständig, stünden noch Hunderte von Büchern darauf.

In der folgenden Aufzählung findet ihr einige der am meisten diskutierten, zum Nachdenken anregenden und lebensverändernden Bücher von verschiedenen Autorinnen. Sie bringen dich dazu, darüber nachzudenken, was es wirklich bedeutet, eine Feministin zu sein. Sie geben Frauen in allen Lebens- und Alterslagen Rat.

Die Romane zählen zu den besten Werken weiblicher Autoren. Von unbeschwerten Memoiren bis zu erschütternden Thrillern, hier ist für jede Frau das passende Genre dabei.

Hier sind 25 Bücher, die in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden. Jede Frau sollte sie lesen:

1. "Der Distelfink" von Donna Tart

der distelfink

"Der Distelfink ist eine Rarität, die vielleicht ein halbes Dutzend Mal pro Jahrzehnt vorkommt, ein schlau geschriebener Literatur-Roman, der sich mit dem Herzen genauso verbindet wie mit dem Verstand... Donna Tartt hat eine außergewöhnliche Arbeit abgeliefert" - Stephen King, The New York Times Book Review

2. "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

sommerhaus

"'Sommerhaus, später", Hermanns erstes und bisher einziges Buch, ein Erzählband, der neun Kurzgeschichten umfasst, hat bei seinem Erscheinen enormes Aufsehen erregt und wird bis heute mit Preisen bedacht: Eine junge Frau, eine gänzlich unbekannte Frau, schreibt, als wäre sie eine alte, als wäre sie einmal herum um die Welt, hätte alles gesehen, alles verstanden und nun eine Gelassenheit, die an Weisheit grenzt." - Frankfurter Allgemeine Zeitung

3. "Was ich euch nicht erzählte" von Celeste Ng

celeste ng was ich euch nicht erzählte

"'Was ich euch nicht erzählte' ist ein aufmunterndes Werk, das ein Licht auf die Geheimnisse wirft, die eine amerikanische Familie zusammengehalten haben - und letztendlich dazu führen, sie auseinander zu reißen." - The LA Times

4. "Blau ist eine warme Farbe" von Julie Maroh

blau ist eine

"Es gibt den Moment, in dem wir uns einfach in sie verlieben müssen. Dann nämlich, wenn Adèle sich selbst verliebt. Irgendwo in einer nordfranzösischen Stadt sitzt die 16-Jährige auf einer Parkbank neben Emma, die sie zeichnet. Adèle soll stillhalten, aber ihr Gesicht ist ständig in Bewegung" - Katja Nicodemus, Zeit Online über die gleichnamige Verfilmung des Comics

5. "Bad Feminist" von Roxane Gay

roxane gay bad feminist

"Indem sie die mutigen, herzerwärmenden Details ihrer eigenen Erfahrungen und unrealisierten Verlangen teilt, zeigt Roxane Gay uns, wieso sie eine "schlechte Feministin" ist. - Gay erinnert uns daran, was Feminismus sein sollte: Ein Raum, in dem Frauen ihre Unterschiede und Nuancen realisieren können" - The Huffington Post

6. "Not That Kind Of Girl" von Lena Dunham

lena dunham

"Allein mit 'Girls' würde Dunham für die Öffentlichkeit uninteressant, wenn irgendwann die Befindlichkeiten einer neuen jungen Generation den Diskurs beherrschen. Nach diesem Buch muss man sagen: Dunham hat die Wahl. In "Not That Kind of Girl" legt sie Anschlussstellen offen, von denen aus sie sich entwickeln kann - zu einer prägenden feministischen Buchautorin etwa. Mit wütender Intelligenz schreibt Dunham etwa gegen 'Lichträuber' an, ältere, erfolgreiche Männer, "die dir viel mehr abnehmen als deinen Tanga auf der Rückbank ihres Lexus. Sie wollen deine Ideen." - Eva Thöne, Spiegel Online

7. "Americanah" von Chimamanda Ngozi Adichie

americanah buch

"Chimanda Ngozi Adichies viertes Buch Americanah ist ein so smartes Buch zu so vielen Themen, dass es nicht ansatzweise ausreicht, das Buch als Roman über das Leben als Schwarzer im 21. Jahrhundert zu betiteln. Americanah handelt in der Tat davon, wie es ist, Schwarz zu sein. In Amerika, Großbritannien und Afrika. Während du eine Kontaktanzeige beantwortest, einen Freund aussuchst, ein Taxi rufst, Kohlgemüse isst, Obama im TV siehst - aber man könnte es auch einen Roman über Immigration und Verlagerung nennen, der auf jeder Seite voll Einsamkeit tönt." -NPR

8. "Der Große Trip" von Cheryl Strayd

cheryl strayed der große trip

"Ein lebhafter, berührender und letztlich inspirierender Bericht über ein aus den Fugen geratenes Leben und die Reise, die es wieder zusammen gefügt hat." - Wall Street Journal

9. "Boy, Snow, Bird" von Helen Oyeyemi

boy snow bird oyeyemi

"In ihrer Manipulation einer Reihenfolge sich überlappender Dreiecksbeziehungen, von denen der Buchtitel nur eine ist, regt Oyeyemi die Möglichkeit einer Wiedergutmachung an; das Identitäten sich möglicherweise niederlassen, gestalten, binden und dass wir alle lernen, das Leben zu leben, das wir für uns gestaltet haben. In einem intriganten, gewunden attraktiven Buch voll von jeux d'esprit und beleuchteter Himmel, die oft Schmerz und Turbulenzen enthüllen, ist es ein willkommener Hinweis auf Stabilität und Optimismus, einer dem wir ganz vertrauen sollten." - The Guardian

10. "In einem Boot" von Charlotte Rogan

in einem boot charlotte rogan

Grace Winter - erst junge Braut, dann junge Witwe, ist eine Überlebenskünstlerin. Sie hat 21 Tage auf See in einem überfüllten Boot überstanden. Und wir wissen alle, dass Überlebende die gefährlichsten Menschen von allen sein können. Charlotte Rogans erschreckender Debüt-Roman beginnt mit einem Knall. Auf dem Schiff, das mit der frisch vermählten Grace und ihrem Mann Henry nach dem Ausbruch des Weltkriegs auf dem Weg nach New York ist, gibt es eine Explosion. Es sinkt. Irgendwie wird Grace in ein abfahrendes Rettungsboot gepresst, das von einem Schiffsoffizier namens Hardie gesteuert wird. Neben einer bunten Crew an vor allem weiblichen Passagieren entfernen sie sich vom Wrack. Sie schlagen ertrinkende Männer und flehende Kleinkinder, während sie sich in Sicherheit bringen." - The Guardian

11. "Her" von Christa Parravani

her

"Mische die doppelte Menge an Mystik mit einem von Drogen durchzogenen Reality-Drama und du hast das Rezept für doppelt berauschenden Lesespaß in Christa Parravanis Memoiren "Her". Das Werk erlaubt einen wendungsreichen, bestürzenden und intimen Blick darauf, was es bedeutet, die DNA mit jemandem zu teilen. Das Buch spielt mit den Fantasien des Lesers und mit Stereotypen.

Wir hören hier zwei verschiedene Stimmen, da Christa kursiv geschriebene Ausschnitte aus dem Tagebuch ihrer Schwester Cara innerhalb und am Ende von Kapiteln einwebt. Wie Cara erklärt: "Die Menschen denken, dass man niemals einsam ist, wenn man einen Zwilling hat. Nichts ist einsamer, als getrennt zu sein. Schneide dich selbst in eine Hälfte. Schau, wie sich das anfühlt und hör auf damit, einen Zwilling haben zu wollen." Autsch." - American Literary Review

12. "Wie sollten wir sein?" von Sheila Heti

sheila heti wie sollten wir sein

"Ein rauer, genre-definierender Roman über Freundschaft, Sex und Liebe im neuen Jahrtausend - eine zwingende Lektüre, die so ist wie ein Tag mit einem besten Freund." - Bookforum

13. "Drink" von Ann Dowsett Johnston

drink ann dowsett johnston

"Das mysteriöse Gebiet der Seele treibt den erzählerischen Verlauf in Ann Dowsett Johnstons "Drink". Es ist nicht ihr Anspruch, genau zu berichten. Es sind eher Memoiren in voller Blüte. Sie schafft eine Mischung aus Recherche und bloßen Geständnissen, wie sie die chaotischen Realitäten hinter der steigenden Rate an Alkoholmissbrauch unter Frauen entwirrt. Als frühere Redakteurin des Maclean's Magazins in Kanada und frühere Vize-Direktorin an der McGill Universität ergeben Johnsons Ausführungen Sinn aus allem. "Wir leben in einer Alkohol-Kultur", schreibt sie, "wo riskantes Trinken zur Normalität geworden ist." Zunehmend seien es Frauen, die an den Konsequenzen leiden." - The Washington Post

14. "London NW" von Zadie Smith

london nw zadie smith

"Smiths Romane sind allein wegen ihrer sozialen Schärfe bemerkenswert, aber auch wegen ihrer Fähigkeit, philosophische Ideen zu binden. In ihrem vorigen Roman gelang es ihr, spannend über Rasse und Mitgefühl zu schreiben. Die Prosa war gut gedreht und wundervoll gemischt. Die Themen in NW allerdings sind radikaler, die Sprache gebrochener. Dennoch bleibt es absolut verwurzelt. Es ist ein Buch, bei dem du niemals weißt, wie die Dinge zusammenkommen oder was passieren wird."- The New York Times

15. "Swamplandia" von Karen Russell

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"Ein Alligator-Themenpark, ein Geist-Liebhaber, eine nymphenartige Reise durch einen Everglades Dschungel: Russels erster Roman über die kühnen Anstrengungen eines Mädchens ist durchzogen von Humor und gotischer Laune. Sie versucht alles, um den Lebensstandard ihrer Familie zu sichern. Aber das wirkliche Wunder hier ist die ausgelassen erfinderische Sprache. Es ist das lebhafte Porträt einer Heldin, die jenseits ihres Alters weise ist. " - The New York Times

16. "Ten Thousand Saints" von Eleanor Henderson

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"Henderson's erster stürmischer, elegischer Roman begleitet eine Gruppe von Freunden, Paaren, Eltern und Kindern geradewegs durch die Musikszene und durch die frühen Tage der Aids-Epidemie. Die Autorin gräbt tief in den Leben ihrer Charaktere, indem sie ihre langen Beziehungen nicht nur zueinander aber auch zu unterschiedlichen Suchtmitteln anreißt. Henderson fängt etwas von der dunklen, apokalyptischen Stimmung der 80er ein." - The New York Times

17. "Raum" von Emma Donoghue

emma donoghue raum

"Room ist auf vielfältige Arten das, was seine Autorin es nennt: Ein Roman wie kein anderer. Die erste Hälfte spielt komplett innerhalb eines 12-Quadratmeter-Raums, in dem eine junge Frau die vergangenen sieben Jahre ihres Lebens verbracht hat, seit sie im Alter von 19 Jahren entführt wurde. Nach mehreren Vergewaltigungen hat sie jetzt einen fünfjährigen Sohn, Jack, mit seiner Stimme erzählt Donoghue ihre Geschichte." - The Guardian

18. "Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks" von Rebecca Skloot

die unsterblichkeit der henrietta laacks

"Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks ist eine bemerkenswerte Leistung investigativen Journalismus' und eine bewegende Arbeit erzählerischer Nonfiktion, die sich mit der Lebendigkeit und Dringlichkeit einer Fiktion liest. Manchmal bringt es unbequeme Fragen mit keinen deutlichen Antworten hervor - darüber ob Menschen belohnt werden sollten für ihre physischen, genetischen Beiträge zur Forschung und über ihre Profit-Rolle in der Wissenschaft."-NPR

19. "Bossypants: Haben Männer Humor?" von Tina Fey

bossypants nina fey

"Na bitte, Bossypants sollte jedes Porträt über Fey unnötig machen, da es im Überfluss alles enthält, was der Leser will in einer Geschichte über eine Performerin. Ohne die cleveren Beobachtungen zur Nahrungsaufnahme/zu fehlendem Make-Up/ zur Geburt eines Kindes, von denen normale Starprofile so abhängig sind. Von Kapitel zu Kapitel erzählt Fey einfach die Geschichte ihres Lebens. In einer Geschichte, die durchgehend erkennbar als ihre eigene ist: Wie ein nerdiges aber selbstbewusstes halb-griechisches Mädchen in das Theaterleben eintritt (ein wunderbares Gemeinschafts-Theater, viele schwule und lesbische Freunde), wie "Second City" früher war (kultig, hart, unglaublich lustig), wie "Saturday Night Live" funktioniert (eine chemische Zusammensetzung aus Harvard-Absolventen und Improvisationsleuten), wie es ist, eine Frau in der Comedy-Branche zu sein (härter als du denkst, aber nicht so hart wie Kohleabbau) oder wie man eine Show schmeißt, in der man sich über den Vize-Präsidentschaftskandidaten lustig macht, während sie gerade im Backstage der Show steht." - LA Times

20. "Slum. Eine Geschichte von Leben, Tod und Hoffnung" von Katherine Boo

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"Diese preisgekrönte Studie über das Leben in Annawadi, einem Slum in Mumbai, kennzeichnet sich durch so rigorose Berichterstattung, dass es an Skandalreporter erinnert und so charakterreich ist, dass es Dickens an die Oberfläche bringt. Die Slumbewohner haben einen begabten und mitfühlenden Chronisten in Boo, der sie alle in ihrer Menschlichkeit und ihrem skrupellosen, einfallsreichen Ruhm abbildet." - The New York Times

21. "The Orchardist" von Amanda Cooplin

the orchardist amanda cooplin

"William Talmadge ist ehrenwerter Obstbauer. Er hat mehr als 40 Jahre lang alleine gelebt und die Obstplantage gepflegt, wo er mit seiner Mutter und Schwester aufwuchs. Seine Mutter starb, als er immer noch jung war, seine Schwester verschwand als junge Frau - ein Verlust, von dem sich Talmadge nie ganz erholt hat. Ein mysteriöser Schmerz bringt ihn dazu, sich um zwei schwangere Teenager zu kümmern, die auf seinem Land nach Essen suchen. Die beiden sind aus einem Bordell weggelaufen, das von einem brutalen Drogensüchtigen geführt wird, der mit jungen Mädchen handelt. Talmadges Entscheidung, die Mädchen aufzunehmen, verändert sein Leben für immer. Sie bereitet ihm Schmerzen und die Freuden der Liebe." - NPR

22. "Das Tiefland" von Jhumpa Lahiri

das tiefland jhumpa lahiri

"Dieser ergreifende und poetische Roman erkundet die Themen Einsamkeit, Isolation, Familiengeheimnisse, politischer Wille und die Kraft der bedingungslosen Liebe. Lahiri versteht, dass ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit uns dazu bringen, die Art von Leben zu schaffen, die wir am meisten vermeiden wollen. Jemand, der eine andauernde romantische Verbindung finden will, könnte eine gewaltige Rolle darin spielen, ein Leben in romantischer Einsamkeit zu führen. Am Ende können ungelöste Konflikte Menschen dazu bringen, ungeeignete Partner und zutiefst unzufriedenstellende Beziehungen einzugehen. "Das Tiefland" zeigt in sorgfältigen Details, dass die Konfrontation mit schmerzvollen Ausmaßen aus der Vergangenheit und das Eingestehen von Familiengeheimnissen oft der Schlüssel zum wahren Glück ist." - The Huffington Post

23. "Yes Please" von Amy Poehler

yes please amy koehler

"Yes Please ist ein Memoiren-Buch, das viele Erinnerungen enthält, viele davon hart erkämpft. Ein Kapitel namens " Ich bin so stolz auf dich" sollte unbedingt in High Schools gelesen werden. Auch enthalten: ein Haiku über plastische Chirurgie, ein Kapitel von Poehlers Mutter, ein satirischer Geburtsplan, ein Kapitel von Seth Meyers, eine Geschichte aus "Parks and Recreation" mit Anmerkungen, ein Brief von Hillary Rodham Clinton, ein Sex-Ratgeber, eine wahrhaft urkomische Liste potentieller Bücher, eine Scheidung und der bewegenden Bericht einer Entschuldigung." - LA Times

Dieser Beitrag erschien zuerst in der amerikanischen Huffington Post und wurde von Anna-Sophie Barbutev aus dem Englischen übersetzt.

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