WIRTSCHAFT
27/11/2015 13:29 CET | Aktualisiert 27/11/2015 13:32 CET

Studie über Weihnachtskonsum: Das sind die beliebtesten Geschenke

ASSOCIATED PRESS
Was kaufen die Deutschen für Weihnachten?

Das Weihnachtsgeschäft beginnt und schon jetzt zeichnen sich Trends zum Schenk-Verhalten der Deutschen für Weihnachten ab. Die GfK in Nürnberg hat in einer Studie die relevanten Eckdaten erhoben und nun veröffentlicht, wofür wir dieses Weihnachten unser Geld ausgeben. Die Top Vier, der am meisten gekauften Geschenke:

  1. Am häufigsten werden Bücher verschenkt (37 Prozent, also 6 Prozent weniger als 2014). Im Durchschnitt werden die Deutschen dafür 40 Euro ausgeben. Das bedeutet für den Handel ein Umsatzvolumen von 977 Millionen Euro (also 143 Millionen Euro weniger als 2014), so die Studie.
  2. Auf dem zweiten Rang liegen Spielwaren. Rund Drittel der Deutschen wird ein Spielzeug oder ähnliches kaufen und dafür im Schnitt 78 Euro ausgeben. Für den Handel ergibt sich daraus ein Umsatzvolumen von 1,71 Milliarden Euro (30 Millionen Euro weniger).
  3. Bekleidung und Accessoires sind bei Schenkern jedes Alters beliebt, 31 Prozent schlagen hier zu. Durchschnittlich geben sie 88 Euro auf. Der Handel kann daher mit einem Umsatz von 1,79 Milliarden Euro (70 Millionen Euro weniger) rechnen.
  4. Unter den Top vier: Kosmetikartikel und Parfüm werden von jedem vierten gekauft, vor allem von 14- bis 24-Jährigen. Im Durchschnitt geben sie dafür 52 Euro aus und lassen damit insgesamt 843 Millionen Euro (24 Millionen Euro weniger) in den Geschäften.

Auch beliebt: Geldgeschenke. „Um bei der Wahl des Geschenks nicht daneben zu greifen, verschenken die Deutschen auch gerne wieder Bargeld“, Wolfgang Adlwarth, GfK-Handelsexperte. Alle Bargeld-Geschenke zusammengefasst, dürften sie der Studie zufolge eine Summe von 3,5 Milliarden Euro ergeben.

Trotzdem: Die Deutschen geben für Geschenke dieses Jahr rund 274 Euro aus. Auch wenn das Niveau hoch ist, sind es doch elf Euro weniger als noch im Vorjahr.

Dafür spenden sie mehr: Allein im September hat der Durchschnittsbürger 40 Prozent mehr gegeben als sonst. Vor allem für Flüchtlinge, so die Studie.

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