POLITIK
27/11/2015 10:32 CET | Aktualisiert 27/11/2015 10:32 CET

Bei Anschlag auf Flüchtlingsheim: Sachse zündet sich aus Versehen selbst an

Getty

Es sollte eigentlich ein ganz normaler Abend werden. Der 32-jährige Ronny M. aus Zwickau wollte mit seinen Freunden eine Flüchtlingsunterkunft in der Nähe seines Wohnortes anzünden. Er ahnte nicht, dass die Aktion einen unerwarteten Ausgang nehmen sollte.

Die jungen Männer positionierten sich vor der ehemaligen Turnhalle und wollten vor dem Gebäude Benzin verschütten. Es war dunkel, sie hatten keine Taschenlampe dabei. Dann das Drama: Ronny M. wollte nachsehen, wie viel Benzin noch in dem Kanister war und hielt ein brennendes Streichholz in die Öffnung.

Seine Freunde berichteten von einer Explosion. Die Kleidung von Ronny M. fing Feuer. Die Freunde erstickten die Flammen mit ihren Jacken und erschreckten sich, weil er plötzlich „schwarz wie ein Neger“ gewesen sei.

Ronny M. blieb unverletzt, seine Jacke der Marke Thor-Steinar wurde allerdings völlig zerstört. Reportern erzählt er später: „Es war heiß.“

Familie und Bekannte des Zwickauers zeigten sich von dem Vorfall betroffen. Der Rektor seiner alten Schule erinnert sich: „Ronny hatte schon damals manchmal Probleme im Alltag. Oft stand er stundenlang vor der Türe zum Klassenzimmer, weil er vergessen hat, ob er ziehen oder drücken soll.“

Ronny M. will solchen Vorfällen in Zukunft vorbeugen und besucht deshalb den Volkshochschul-Kurs „Messer, Schere, Feuer, Licht – damit spielt das Kleinkind nicht.“

Falls Sie den Eindruck haben, dass es sich bei diesem Beitrag um Satire handelt, haben Sie unter Umständen recht.