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24/11/2015 15:29 CET | Aktualisiert 24/11/2015 21:16 CET

Geiselnahme in Roubaix beendet - ein Täter tot, weitere auf der Flucht

dpa

In Roubaix im Norden Frankreichs ist es am Dienstagabend zu einer Geiselnahme gekommen. Diese sei aber beendet und die Geiseln in Sicherheit, teilte die zuständige Präfektur am späten Abend mit. Staatsanwalt Frédéric Fèvre sagte, ein mutmaßlicher Täter sei tot in einem Haus in einer Wohnstraße aufgefunden worden, in der sich der Vorfall zugetragen habe. Dort sei auch eine Kalaschnikow entdeckt worden.

Ein weiterer Verdächtiger, der seine Pistole weggeworfen habe, sei vor dem Haus dingfest gemacht worden. Mehreren Tätern sei jedoch die Flucht gelungen. Über die genaue Zahl der Verdächtigen und deren Motiv wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Unklar war auch, wie viele Opfer betroffen waren. Bei der Geiselnahme sollen mehrere Menschen verletzt worden sein, schrieb die Nachrichtenagentur Reuters auf Twitter.

Alle Geiseln seien inzwischen aber in Sicherheit, bestätigte eine Sprecherin der Polizei am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben aus Polizeikreisen und dem Rathaus war der Geiselnahme ein versuchter Einbruch vorausgegangen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Um wie viele Täter es sich handelte, war zunächst unklar geblieben. Bewaffnete hatten in der Stadt nahe der belgischen Grenze mehrere Menschen in ihre Gewalt gebracht. Aus Polizeikreisen hieß es, es seien Schüsse gefallen.

Ob ein Zusammenhang zu den Anschlägen in Paris besteht, war bisher unklar. Nach ersten Informationen gebe es vermutlich keine Verbindung zu Terrorismus, sagte ein Polizeisprecher. Es habe sich um bewaffnete Räuber gehandelt.

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