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24/11/2015 11:29 CET | Aktualisiert 24/11/2015 12:52 CET

Diese Mutter will nicht, dass ihr Kind von einem Homosexuellen unterrichtet wird - Die Antwort des Lehrers ist grandios

Seine sexuelle Orientierung disqualifizierte ihn als Schausspiellehrer
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Seine sexuelle Orientierung disqualifizierte ihn als Schausspiellehrer

Michael Neri, ein 26-jähriger Schauspiellehrer aus England, war geschockt, als er folgende Nachricht einer "besorgten" Mutter erhielt:

Sie schrieb, dass sie ihre Kinder zu ihm in den Unterricht geschickt habe, weil er einen guten Ruf habe. "Erst kürzlich musste ich aber von Ihrem Privatleben erfahren, und als Christin kann ich nicht erlauben, dass meine Kinder von unkonventionellen Lebensstilen beeinflusst werden. Wir glauben daran, dass ein Mann eine Frau heiraten sollte. Ich erwarte die Rückzahlung meiner Anzahlung per Scheck."

"So eine Nachricht war schmerzhaft"

„Ich denke, jeder hat das Recht auf eigene Meinung, aber trotzdem war es schmerzhaft, so eine Nachricht zu bekommen“, sagte Michael dem britischen Onlinemagazin Metro.co.uk.

Neri entschloss sich, die Nachricht öffentlich zu machen. Zusammen mit seiner Antwort.

"Soweit ich weiß, beeinträchtigt meine Sexualität nicht meine Eignung als Lehrer", antwortete Neri. Mehr noch: "Meiner Erfahrung nach ist Schauspielerei ohne Schwule wie Kochen ohne Gewürze."

Achtung! Glitzer!

In seiner Nachricht wünschte er der Mutter noch viel Erfolg dabei, eine neue Schule zu finden, und wies sie auf mögliche Probleme bei der Suche hin: "Ich habe gehört, dass ,StageCouch' noch Schüler aufnimmt. Dort unterrichten jedoch Lehrer, die dafür bekannt sind, dass sie unterschiedliche Stoffe tragen. Sie wissen bestimmt, dass das die Bibel verbietet (Leviticus 19:19)." Für die weniger Bibelfesten: An jener Bibelstelle steht: "Du sollst kein aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen."

Außerdem lud er die Mutter herzlich zur Aufführung seines Musicals "Happy Days" ein. "Ich sollte Sie jedoch vorwarnen, dass am Ende der Aufführung Glitzer verwendet wird. Es sei Ihnen aber versichert, dass wir das nicht tun, um Ihren christlichen Lebensstil zu torpedieren. Wir leiben Glitzer einfach."

Die Anzahlung für den Schauspielkurs hat er der Mutter nicht zurückgezahlt. Stattdessen hat er das Geld einer Wohltätigkeitsorganisation gespendet, die sich für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender einsetzt.

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