POLITIK
22/11/2015 03:38 CET | Aktualisiert 22/11/2015 03:54 CET

Sicherheitsexperten warnen: Terrorgruppe, die Anschlag auf Länderspiel in Hannover plante, ist immer noch aktiv

dpa
Ein Anschlag in Hannover hätte womöglich Hunderte das Leben gekostet

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Deutschland ist nur knapp einem Terroranschlag entgangen: Ein "minutiös geplanter Terrorangriff" auf das Fußball-Länderspiel am vergangenen Dienstag in Hannover ist nach Zeitungsinformationen nur kurzfristig durch die Absage des Spiels gescheitert. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Beunruhigend: Die Gruppe, die den Anschlag demnach plante, könne immer noch zuschlagen.

Wie schon am Abend des Spiels bekannt wurde, kamen die Informationen aus Frankreich. Der französische Geheimdienst habe dem deutschen Verfassungsschutz mitgeteilt, dass eine Terroristengruppe fünf Bomben zünden wolle - drei davon im Stadion, eine an einer Bushaltestelle und eine an einem Bahnhof, berichtete die FAS. Es seien auch Namen von Terroristen mitgeteilt worden. Den Sicherheitsbehörden seien diese bisher nicht bekannt gewesen. Um diese Personen zu finden, würden nun sogenannte Gefährder beobachtet.

Seit Donnerstag ermittelt der Generalbundesanwalt nach der Absage des Fußball-Länderspiels Deutschland-Niederlande. In Hannover wurde bislang kein Sprengstoff gefunden - laut "FAS"-Bericht möglicherweise wegen der rechtzeitigen Spielabsage, aufgrund derer die Gruppe ihre Anschläge verschoben habe.

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