ENTERTAINMENT
17/11/2015 03:27 CET | Aktualisiert 17/11/2016 06:12 CET

Paul Walkers Tod: Das sagt Porsche

Jon Furniss/Invision/AP
Sie waren Freunde und Kollegen: Paul Walker (li.) und Vin Diesel.

Im Streit um die Ursachen - und den Schadenersatz - für Paul Walkers (1973-2013, "Fast & Furious") tragischen Unfalltod gibt es keine Anzeichen für eine baldige Einigung: Laut eines Berichts des Promi-Portals "TMZ.com" hat nun Porsche offiziell zur Klage von Walkers Tochter Meadow (16) Stellung bezogen: Der Autobauer weise die Schuld an dem Crash von sich. Walker war im November 2013 zusammen mit dem Rennfahrer Roger Rodas in einem Porsche Carrera GT tödlich verunglückt.

Dass es soweit kaum, sei in erster Linie auf Fehleinschätzungen Walkers und Veränderungen am Auto zurückzuführen, erklärte Porsche nun angeblich in einem Gerichtsdokument. Der Star sei ein "kundiger und fähiger" Fahrer gewesen, heißt es darin - er hätte die Gefahren einer schnellen Fahrt bei den äußeren Bedingungen erkennen müssen, lautet die Argumentation wohl. Außerdem sei das Auto "falsch gefahren und schlecht in Stand gehalten worden".

Vin Diesel hat seine eigene Art, mit dem Verlust seines Freundes Paul Walker umzugehen. In diesem Video bei Clipfish sehen Sie seine ganz persönliche Gesangsperformances zu Walkers Ehren

Überhöhte Geschwindigkeit - oder schlechte Ausstattung?

Meadow Walker hatte im September Klage eingereicht. Kurz gefasst lautet ihr Vorwurf: Paul Walker sei aufgrund von Mängeln an seinem Porsche Carrera GT ums Leben gekommen. Schon der Crash als solcher sei möglicherweise Folge schlechter Ausstattung des Modells gewesen, heißt es in den von Walkers Anwalt eingereichten Gerichtsdokumenten. Zudem hätten technische Fehler Paul Walker an der Flucht aus dem brennenden Autowrack gehindert.

Bereits 2014 hatte Roger Rodas' Witwe geklagt. Ein Gericht wies Teile ihrer Argumentation zurück. Laut "TMZ" könnte Porsches Darstellung, so sie beweisbar ist, auch nun eine Schadensersatzforderung verhindern. Zumindest aber könnten Zahlungen deutlich niedriger ausfallen, wenn der Richter eine Mitschuld Walkers erkennt. Der im März 2014 veröffentlichte Polizeibericht hatte überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache ausgewiesen. Mit 150 Kilometern pro Stunde seien Rodas und Walker unterwegs gewesen - deutlich mehr als erlaubt.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite