POLITIK
17/11/2015 04:27 CET | Aktualisiert 17/11/2015 06:56 CET

Geheimdienst-Chef: Absturz der russischen Russen-Maschine war Terrorakt

dpa

UPDATE: 10.30 Uhr - Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gibt weitere Informationen zur Bombe.

Der Absturz der russischen Passagiermaschine über Ägypten ist nach russischen Angaben von einer Bombe an Bord verursacht worden. Das teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.

Die selbst gebaute Bombe habe eine Sprengkraft von bis zu 1,5 Kilogramm TNT gehabt, sagte FSB-Chef Alexander Bortnikow demnach am Dienstag. "Man kann sagen, es war ein Terrorakt", teilte Bortnikow mit.

An den Trümmern des am 31. Oktober abgestürzten Airbus A321 und an Gepäckstücken seien Spuren von Sprengstoff festgestellt worden. Das Flugzeug auf dem Weg von Scharm el Scheich nach St. Petersburg sei in der Luft zerbrochen. Bei dem Absturz waren alle 224 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der russische Präsident Wladimir Putin drohte den Tätern bei einem Treffen mit Bortnikow mit Vergeltung. "Russland wird (...) sein Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nehmen", betonte der Kremlchef. Nach dem Absturz hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in einem nicht zu verifizierenden Video die Verantwortung dafür übernommen.

Russischer Airbus: Flugschreiber zeichnete vor Absturz merkwürdige Geräusche auf

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