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10/11/2015 13:56 CET | Aktualisiert 10/11/2015 13:59 CET

Mütter, die ihre Kinder früher ins Bett bringen, sind psychisch fitter

Elizabeth Henry via Getty Images
Der Schlafrhythmus von Kindern wirkt sich auch auf die Gesundheit der Eltern aus.

Forscher des Murdoch Children's Research Institute in Melbourne, Australien, haben mehrere tausend Kinder über Jahre hinweg untersucht, um die Auswirkungen ihrer Schlafgewohnheiten auf ihre Gesundheit herauszufinden. Dabei stellten sie fest, dass Kinder, die vor 20.30 Uhr einschlafen, wesentlich gesünder sind, als diejenigen, die erst danach ins Bett gehen.

Aber nicht nur die Kinder wurden regelmäßig getestet, sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld, also die Eltern, Lehrer und Betreuer. Dabei zeigte sich, dass, wenn Kinder früh schlafen gehen, ihre Mütter psychisch fitter sind. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Kinder dann auch lange schlafen oder Frühaufsteher sind.

Für die genauere Erforschung des Zusammenhangs zwischen dem Schlafrhythmus der Kinder und der Gesundheit der Eltern werden die Kinder noch weiter bis ins Erwachsenenalter getestet. Zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung waren die Kinder entweder null bis ein Jahr(e) oder vier bis fünf Jahre alt.

Um Kinder vor 20.30 Uhr zum Einschlafen zu bringen, gibt es zur Studie dann noch mehrere Tipps. Etwa den, elektronische Geräte nur außerhalb des Zimmers aufbewahren und mindestens eine Stunde vorher abzuschalten.

Außerdem sollten Eltern ihre Kinder tagsüber gut fordern und ihnen abends noch genug Zeit für die Familie geben. Eine Ruhephase nach dem Abendessen hilft zusätzlich, Kinder zu beruhigen. Dann steht der frühen Schlafenszeit und der eigenen positiven mentalen Verfassung nichts mehr im Wege.

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