LIFESTYLE
07/11/2015 12:42 CET | Aktualisiert 07/11/2015 14:03 CET

Sie fotografieren einen Mann. Doch was sie auf den Fotos sehen, macht sie fassungslos

Sechs Fotografen werden für einen scheinbar normalen Job engagiert. Sie sollen Porträtfotos eines Mannes machen, den sie nie zuvor gesehen haben.

Während des Shootings verläuft alles ohne größere Vorkommnisse. Der Mann scheint ein ganz normaler Mensch zu sein. Nett, höflich, unauffällig.

Später werden die Fotografen in einen Raum geführt, in dem die fertig entwickelten Fotos hängen. Sie sind verwirrt, denn auf den Bildern der anderen sieht er aus wie ein völlig anderer Mensch. "Das ist sehr seltsam", sagt einer der Fotografen. "Die Fotos sehen überhaupt nicht aus wie die Person, für die ich Sie gehalten habe."

Der Mann löst die Ratlosigkeit schließlich auf: "Nicht alles, was ich euch heute gesagt habe, stimmt", sagt er. Und enthüllt, dass er jedem der sechs Fotografen eine andere Geschichte erzählt hat.

Einmal war er ein Unternehmer, der es ganz allein zum Millionär geschafft hat. Einmal ein Ex-Häftling. Einmal ein Alkoholiker. Einmal ein Fischer. Einmal ein Mensch mit angeblich übersinnlichen Kräften. Und einmal ein Rettungsschwimmer, der einen Menschen vor dem Tod bewahrt hat. Nichts davon ist wahr.

Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Bilder der Fotografen unterscheiden - je nachdem, welche Geschichte sie hörten. Dabei hatten sie keine besonderen Requisiten oder Kostüme benutzt, um das Bild zu gestalten. Es waren allein die Perspektive, die Pose und das Licht, das sie verändern konnten.

Das Video des Unternehmens Canon zeigt, dass wir andere Menschen nie ohne Vorurteile oder vorgefasste Meinungen wahrnehmen. Ein guter Ansatz, sich einmal selbst zu hinterfragen. Nicht wahr?